Panik auf Funkotron!

Abtauchen in die Zone, beeindruckende Schwertkämpfe und ein sehr trauriges Lied

Es kehrte so etwas wie Ruhe im Büro ein. Also so eine Stunde vor Feierabend am Freitag. Läuft.

In unserer Küche wurde der Dezember schon am letzten Tag des Novembers eingeläutet und die ersten saisonalen Kekse gebacken. Mag ich.

Ich bin diese Woche endlich dazu gekommen, das neue Album von De La Soul zu hören. Nach dem Tiefschlag nah ans Wasser am Ende des Intros, ausgeteilt von niemand geringerem als Giancarlo Esposito himself, holte mich YUHDONTSTOP wieder auf die Beine. Was für ein Brett und ganz unbedingt mein Track der Woche ❤️

Ich suchte ja schon länger nach einem neuen Online-Spiel, wo ich casual hinein hüpfen kann, wenn ich mal prokrastinieren möchte. Also sprang ich auf den Bandwagon von Arc Raiders auf, der aktuell ja mit 200 Sachen durch das Internet heizt und holy shittens, bin ich gehooked! Diese Atmosphäre, das Setting, die Intensität, wenn man auf andere Spieler*innen trifft! Ich weiß nicht, ob das Spiel gesund ist für mich, weil ich jedes Mal einen halben Herzkasper bekomme, wenn irgendwo andere Menschen an einer Tür vorbei huschen, aber ich lege es mal drauf an. Es ist so gut.

Wir spielen hauptsächlich zu zweit, aber selbst alleine ist die Erfahrung in diesem Spiel einmalig. Ganz, ganz große Empfehlung, aber das haben andere schon viel früher gesagt. Aktuell spielen meine Tochter und ich es auf der PlayStation 5 (sie) und auf dem Steam Deck (ich). Auch gut: Dank Cross-Save kann ich auch mal alleine auf der PS5 losziehen. Und sehe dann, wie hübsch dieses Spiel eigentlich ist. Ich kann die Steam Machine kaum noch erwarten.

Sämtliche anderen Spiele sind wegen Arc Raiders diese Woche leider zu kurz gekommen. Wir können es aktuell einfach nicht erwarten wieder in die Sperrzone zu ziehen, Loot zu suchen und mehr Quests abzuschließen.

Mein Serien-Highlight des Jahres haben wir diese Woche zu Ende geschaut. Die letzte Folge von Last Samurai Standing, ein Name, den ich immer noch doof finde, flimmerte heute über unseren TV und ich habe alle sechs Episoden genossen: Die Schauspieler*innen, allen voran Hideaki Itô und diese verdammt gute Choreografie. Alles ganz groß und richtig stark. Ich freue mich auf die zweite Staffel.

Der erste Teil der finalen Staffel von Stranger Things war ebenfalls da und wurde von uns direkt konsumiert. Ganz ehrlich habe ich mein Interesse an den Vorkommnissen in der Serie bereits in einer der letzten Staffeln etwas verloren, weil es sich doch wiederholt. Aber an ein paar Abenden weggucken kann ich es immer noch sehr gut. Ich wurde unterhalten und die Aufteilung einer Staffel in appetitanregende Häppchen mag ich beim aktuellen Überangebot an Serien auch.

Mit meiner Tochter habe ich Joker geguckt. Ich finde es immer noch erschreckend, wie gut diese Hommage auf King of Comedy und Taxi Driver ist und wie unglaublich blöd ich dagegen den zweiten Teil fand. Sehr schade.

Den Rest der Zeit verbrachte ich diese Woche damit, dieses Blog wieder ins echte Indie-Web zu ziehen. Wir erinnern uns: Als Cloudflare, ein Dienst, den ich persönlich schon seit Jahren meide, kurzzeitig nicht erreichbar war, ging plötzlich das halbe Internet nicht mehr. Überraschenderweise auch dieses Blog. Das liegt bei Bearblog, einem Dienst, den ich weiterhin sehr mag, dessen Unabhängigkeit im Netz aber offenbar auch sehr schnell in sich zusammen fallen kann wie ein Kartenhaus. Schade. Aber ehrlich gesagt habe ich dieses Herumschrauben am eigenen Blog unter der Motorhaube auch ein wenig vermisst. Von allen möglichen Anwärter*innen als neue technische Basis blieb allerdings wieder nur Jekyll über. Zwischenzeitlich war ich ja mal mit Eleventy unterwegs, aber ganz habe ich das nie wirklich verstanden. Also kehrte ich zurück zu den Wurzeln und der Vorteil bei Jekyll war auch der, dass ich hier mit ein paar dateiübergreifenden Suchen und Ersetzen Durchgängen in Sublime Text in wenigen Minuten alle bestehenden 1.400 Blog-Einträge passend glattziehen konnte.

Status jetzt läuft das Blog sauber und rund drüben bei Uberspace und macht sich für die Übernahme warm. Ich schreibe hier natürlich, sobald der Wechsel vollzogen wurde.

Eine gefleckte Katze auf einer Fensterbank. Auf ihrer Nase ist ebenfalls ein schwarzer Fleck.

Heute gibt es mal eine fremde Katze am Ende des Rückblicks, die wir beim Spaziergang hier im Viertel im Fenster eines geschlossenen Cafés gesehen haben. Sehr süß.

Bis dahin. Bleibt gesund!
Alerta, alerta, antifascista! ✊

journal

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