Panik auf Funkotron!

Ganz schön viele Mickeys und ganz schön viele Monster

Endlich wissen wir dank Elong-un warum wir es im Westen so „schlecht“ haben: Weil wir emphatisch sind! Hätten wir ja auch selbst drauf kommen können. Wären wir es nicht, würde uns der ganze Mist auch nicht so fertig machen. Wer sich wie ich derzeit jeden Tag fragt, welche Kläranlage denn diesen ganzen gefährlichen Blödsinn auffangen soll? Ich habe keine Ahnung. Und auch vor der eigenen Tür sammelt sich derweil der Dreck. Als wäre einer nicht schon schlimm genug, muss ich bei den Nachrichten über Sondierungsgespräche jetzt auch noch die Fressen von Merz und Söder ertragen, die sogar zusammen weniger Charisma als ein Tetra Pak Hafermilch haben. Gut, dass ich hier längst Waving the Guns Zitate etabliert habe:

Oh mein Gott ist das alles whack!

Da hilft nur Eis! Und zufälligerweise ließ sich diese Woche der Frühling blicken. Der Kiez vor unserer Tür ist voll mit spielenden Kindern und Erwachsenen, die weiche Drogen in Flaschen oder Blättchen konsumieren. Und in der Ferne tönen die Boom Boxen und Sound-Systeme ❤️ Bei der lokalen Eismanufaktur gab es die neue Sorte Chai Latte und ey, das war so lecker!

Ein Hand mit einer Portion Eis in einem verzehrbaren Becher, in dem ein Löffel steckt. Es war sehr lecker!

Musikalisch betäube ich mich derweil weiterhin mit den Yeah Yeah Yeahs, die im Nachhinein das Einzige sind, was bei mir von dem Film The Gorge hängengeblieben ist. Aber auch We Live And Die von Morcheeba gefiel und lief hier öfter in Schleife.

Beim gestrigen Besuch des asiatischen Supermarkts entstand mein Foto der Woche, weil ... nun ja.

Ein Tüte, wahrscheinlich Süßigkeiten, mit einem runden, erstaunten Gesicht eines Wesen mit fleischfarbener Kapuze und flehenden Händen. Nightmare Material.

Gespielt habe ich ausschließlich Monster Hunter Wilds. Und das mittlerweile schon über 40 Stunden lang. Was ziemlich genau reichte, um alle Hauptmissionen zu beenden. Jetzt gilt es noch ein paar Side Quests zu absolvieren und vielleicht gebe ich mich dem Grind noch komplett hin und versuche den Waffenbaum ansatzweise zu komplettieren. Bei aller Liebe zu diesem Spiel kann ich aber nicht leugnen, dass ich die ganze Zeit über wieder Bock auf Monster Hunter Rise habe. Vielleicht liegt es ja an der Auswahl der Monster? Lieb gewonnene Kreaturen vergangener Spiele fehlen mir hier ehrlich gesagt ein bisschen. Was sich aber ja wahrscheinlich im Laufe der nächsten Monate von selbst regeln wird. Bis dahin reite ich noch weiter durchs Land und verteile Liebe:

Die Hunter ID Karte meines Monster Hunter Wilds Profil mit meinem Reittier, das einem gefiederten Raptor nicht unähnlich ist, meinem Palico Kumpel Hammond, der komplett in eine gelbe Löwenmähne gekleidet ist und mein Hunter, der ein bisschen aussieht, als wäre er aus einem Assassin's Creed Titel migriert. In der oberen Ecke steht mein Titel: Specialist for Love.

Also außer für Monster. Sorry.

Während wir einige wöchentliche Folgen weitergeschaut haben, sind wir immer noch auf der Suche nach neuem Stoff, der unseren Geschmack wieder mal so richtig trifft und wo wir direkt hängenbleiben. Dahingehend wurden bereits einige erste Folgen abgebrochen. Dran geblieben sind wir bei den Åre Murders. Eine fünfteilige schwedische Netflix-Krimiserie, mit zwei Fällen. Krimis können sie, die Skandinavier*innen.

Wird das hier vielleicht doch wieder so ein echtes Filmjahr für mich? Möglich, denn wir haben wieder einen unserer Lieblingsfilme geschaut: Monsters von Gareth Edwards, der einfach gute Filme macht und diese für mich makellose Serie wahrscheinlich erst mit Jurassic World beenden wird. Tut mir ja leid, aber alles, was nach dem ersten Jurassic Park Film kam, war meiner Meinung nach so dermaßen belanglos, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie er den Karren wieder aus der Jura-Erde ziehen will.

Am Freitag habe ich mir mit Freunden Mickey 17 im Kino angeschaut. Ich mag die Filme von Bong Joon-ho und Robert Pattinson ist einfach ein unglaublicher Schauspieler, was hier erneut deutlich wird. Trotzdem gehört der Film nicht zu meinen Bong-Favoriten. Der Humor war für meinen Geschmack stellenweise einfach etwas zu weit drüber. Auch die Darstellung von Mark Ruffalos Mix aus allen Despoten dieser Welt war bestimmt eine Herausforderung. Wenn man aber zu viele Zutaten benutzt, schmeckt es halt irgendwann nur noch nach geht so. Vielleicht kann ich da aber auch in ein paar Jahren mehr drüber lachen, wenn die realen Vorbilder endlich hinter Gittern sitzen oder anderweitig vom Thron gestoßen wurden. Unterhalten wurde ich trotzdem durchgehend gut. Nicht zuletzt auch weil es doch einige Parallelen zu Bongs Okja gab. Das ist natürlich super. Kurios fand ich auch, dass Toni Collette die im Cast fehlende Tilda Swinton spielen musste. Das ist bestimmt hart.

In diesem Rückblick kommt achtmal das Wort Monster vor. Siebenmal Singular und einmal Plural. Monströs!

Bis dahin.
Alerta, alerta, antifascista! ✊

journal

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