Panik auf Funkotron!

Große Fische, kleine Haie und ordentlich viel Geballer

Die viele Arbeit im Büro sorgt dafür, dass ich sonst nicht viel mitbekomme. Und das ist in Zeiten wie diesen ja nicht ganz schlecht. Für einen Blick in den Bundestag hat es aber gereicht und es ist eine Genugtuung zu sehen, wie mehr und mehr auch in der Mitte der Gesellschaft ankommt, dass Politiker*innen, die in den letzten drei Jahren grüne Politik mit perfiden Lügen und Strategien diffamiert haben, jetzt zugeben müssen, dass grüne Politik durchaus nötig ist. Herrlich.

Ein Handfeger, der an einer Laterne angebracht wurde. Darauf steht mit Edding: „Sitzplatzverschönerer Dornröschenbrücke“.

Mein Foto der Woche ist wiedermal ein Beispiel dafür, wie anders unser Stadtteil Linden (und die Nordstadt) tickt als der Rest drumherum. Ein Handfeger, den Privatpersonen auf der Dornröschenbrücke angebracht haben, um den Boden zu fegen, bevor man sich dort zum Feiern hinsetzt. Großartig.

Musikalisch wurde ich von der Vergangenheit eingeholt und bin zufällig drauf gestoßen, dass es, wohl schon länger, auch thee michelle gun elephant auf die Streaming-Dienste verschlagen hat. Also rotierten diese Woche digital meine beiden Lieblingslieder der Japaner: Red Hair Kelly und Drop. Beide übrigens aus dem großartigen Blue Spring Soundtrack. Solche Filme haben es leider noch nicht auf die hiesigen Streaming-Plattformen geschafft und wenn, dann leider nur deutsch synchronisiert. Schade.

Ein kleiner Hai in einem relativ großen Aquarium der auf die Betrachterin zu schwimmt.

Den gestrigen Samstag habe wir im schönen Hamburg verbracht und haben dort neben einem Freund auch ein paar Fische im Tropenaquarium gesehen. Das war okay, hatte ich mir aber noch etwas spektakulärer vorgestellt. Der Höhepunkt war natürlich das sehr große Aquarium mit Schwarzspitzen-Riffhaien, Stachelrochen und einem beachtlich großen Barsch. Ich habe über 30 Fotos geschossen und alle waren mies. Darum ist das Foto oben von meiner Tochter. Auch kein schönes Foto, aber es zeigt meinen Lieblingsfisch, den Picasso Drückerfisch, also klebe ich es hier trotzdem rein:

Ein Picasso Drückerfisch in einem Aquarium.

Das war dann aber auch das Friedlichste diese Woche, denn die weitere Unterhaltung schien sich ausschließlich auf exzessive Ballereien zu stützen. Auweia.

Angefangen mit Enter the Gungeon, das in den Game Pass kam und von mir direkt installiert wurde. Ich habe Teil Zwei schon beendet, bin aber bei Teil Eins nie wirklich reingekommen. Das liegt sicherlich auch daran, dass wir das Spiel nur auf der Switch besitzen und 30 Bilder pro Sekunde bei einem Titel, der dermaßen stark auf Reflexe setzt einfach nicht ideal sind. Das sieht jetzt auf der Xbox natürlich schon gleich viel smoother aus und ich bin gespannt, ob es mir hilft. Die Idee, einen Dungeon Crawler mit Ballermechanik und Ballerthematik zu machen, ist weiterhin ein absoluter Knaller.

Ich bleibe im Game Pass und beim Rumballern: Mullet Madjack erschien dort ein paar Tage später und hat mich direkt in den Bann gezogen. Ein Boomer Shooter, überspitzt kommentiert von einer Streamerin mit abstraktem Running Man Flair und irgendeiner fancy Zeitlimit-Mechanik, die ich aber direkt abgeschaltet habe. Bleibt mir weg mit Zeitlimits, ey. So macht es aber sehr viel Spaß.

Zwei deutsch Soldaten im Zweiten Weltkrieg, einer schaut panisch in Nahaufnahme leicht an der Kamera vorbei.

Ich beließ den Finger am Abzug und spielte Sniper Elite 5 weiter, was, bis auf einige Quality of Life Verbesserungen, tatsächlich noch etwas besser ist als der Nachfolger Sniper Elite Resistance. Diese sehr großen Karten sind schon beeindruckend. Mein bisheriger Höhepunkt ist das französische Schloss in der dritten Episode, das ich in knapp zwei Stunden komplett erklettern habe. Wahnsinn.

Neu geschaut haben wir Black Doves auf Netflix. Auch hier wird erst geschossen und dann gefragt, was aber überraschend unterhaltend anzusehen ist. Das liegt natürlich auch an Keira Knightley und Ben Whishaw, die als Spionin und Assassine schon ein sehr cooles Duo sind. Bei Ben Whishaw ist es mir auch fast ein bisschen egal, worum es geht. Hauptsache Ben Whishaw.

Ich habe diese Woche keinen Film geschaut. Reißt hier meine Serie etwa schon ab? Ich hoffe nicht 🤞

Bis dahin.
Alerta, alerta, antifascista! ✊

journal

⬅ Vorheriger Beitrag
Wenn nichts mehr geht

Nächster Beitrag ➡
Blaue Blüten, bunte Flipperautomaten und der digitale Umzug