Panik auf Funkotron!

Kaputte Raumschiffe, queere Piraten und Zombies, die nicht Zombies genannt werden, aber Zombies sind

Aufwachen zu Hiobsbotschaften aus den USA sind wir ja in dieser Zeit leider schon gewohnt, aber die heutigen Schlagzeilen waren schon nochmal um einiges beunruhigender. Ab wann spricht man eigentlich von einem Weltkrieg? Ich frage für einen Freund. Es ist schon zum Verzweifeln, wie derzeit wirklich alles aufs Spiel gesetzt wird, nur um die eigenen bigotten Egos zu streicheln. Kein Zitat der Welt ist aktuell so passend wie Alfreds Worte aus The Dark Knight:

Some men just want to watch the world burn

Hoffentlich verbrennen sie sich bald mal.

Ein Teller Reis mit Hackfleisch in einer Sahnesoße mit roten Paprika. Dazu Tortilla-Fladenbrot.

Essen hilft. Vor allem Soul Food. Wie eins meiner neuen Lieblingsessen, das ich letztes Jahr zufällig gekocht und danach für gut befunden habe: Veganes Hack auf Reis nordafrikanisch angehaucht mit Ras el hanout in einer pflanzlichen Sahnesoße. Mit roter Paprika und Nigellasamen. Gab es die Woche wieder und es ist sehr lecker.

Ganondorf mit dem Masterschwert im Kopf. An dessen Griff klammert sich noch Link.

Wir müssen noch einmal über Wind Waker reden, bei dem ich schon vor einer Woche dachte, dass ich es so gut wie durchgespielt hatte. Pustekuchen! Dieses Spiel wollte einfach nicht aufhören. Mir war wohl entfallen wie grindig die letzten Stunden sind. Immer nochmal einen drauf und gleich nochmal und direkt wieder. Puh! Heute habe ich Ganon dann endlich den nächsten verdienten Tiefschlafstoß gegeben. Es war eine Tortur. Vor allem natürlich wegen der Gamecube Version, die ohne die kleinen Quality of Life Veränderungen der HD-Version einfach komplett aus der Zeit gefallen ist. Die schreckliche Kamera und der Fakt, dass ich diese mit der gleichen Taste vermittele, mit der ich auch Feinde anvisiere, hat mir wirklich den allerletzten Nerv geraubt. Alles hat mich zum Schluss genervt und ich verstehe langsam, warum Nintendo sich mit dem Remaster so viel Zeit lässt. Da muss sehr viel dran geschraubt und umstrukturiert werden. Ich habe oft darüber gemeckert, dass es noch keine Switch-Version gibt, aber ich kann es jetzt durchaus nachvollziehen.

Anyway: Mein erstes durchgespieltes Switch 2 Spiel ist jetzt also die Gamecube Version von The Wind Waker.

Spielzene aus Rocket Shop. Links eine Liste mit Stichpunkten für die Reparatur und rechts ein Roboter, der ein hyänenartiges Wesen darum bittet, sein Raumschiff zu reparieren.

Ich liebäugelte schon länger mit dem Spiel Uncle Chop’s Rocket Shop, weil ich die Prämisse einfach so interessant fand: Ein Roguelike, bei dem ich in einer Werkstatt Raumschiffe reparieren muss, um meine Miete zahlen zu können. Überraschend erfuhr ich dann, dass es bereits auf Konsole erschienen ist. Und ausgerechnet auf der Switch wird es im Eshop als nicht kompatibel mit der Switch 2 gelistet. Das wollte ich nicht wahr haben und habe es trotzdem gekauft. Und ja, es funktioniert auch auf der Switch 2. Gelegentlich startet es nicht (eins zu vier), aber wenn es läuft, läuft es ohne Probleme.

Leider ist das Spiel bockschwer. Richtig, richtig bockschwer. Und wir spielen es schon ohne das Zeitlimit im Fokusmodus. Dennoch muss die Anleitung, die ich immer zur Hand habe, genauestens studiert werden und es kostete bereits einige permanente Tode, um aus so manchem miesen Fehler zu lernen. Aber es ist einfach einmalig und sehr, sehr lustig. Also blieben wir dran und haben bereits erfolgreich das erste Mal Miete gezahlt. Natürlich wurde diese daraufhin fast verdoppelt. Oh, the misery. Sehr komplexes Spiel, das ich trotz des hohen Schwierigkeitsgrades sehr empfehlen kann.

Während wir weiter wöchentlich auf neue Folgen bei MobLand warten, wo der Shit einmal komplett auf den Ventilator gekippt wurde und wir sehr gespannt auf die letzten Folgen von The Offer sind, haben wir mit unserer Tochter noch die zweite Staffel von Our Flag Means Death angeschaut. Da konnte ich schon wieder viel schmunzeln, allerdings brauchte es für mich ein paar Episoden um dann wieder die Großartigkeit der ersten Staffel zu erreichen. Ich habe Bock auf mehr.

Im Kino haben wir 28 Years Later gesehen und während des Prologs brauchte ich einige Minuten um mich an den Look zu gewöhnen. Irgendwas war da anders, was vielleicht daran lag, dass der Film beinahe komplett mit iPhones gedreht wurde. Ich gewöhnte mich aber schnell dran und mochte sehr, was ich sah. Super Schauspieler*innen und so manches tolle Detail für ein derart angestaubtes Genre. Nur beim Epilog ging es dann mit Danny Boyle und Alex Garland so richtig durch und ich verstehe nicht, warum das niemandem sauer aufgestoßen ist. Ich finde es auch ein wenig schade, dass hier jetzt eine Trilogie angestrebt wird. Als kleiner Film für sich war das genau richtig. Mal sehen, ob ich das über das Gesamtwerk später auch noch sage.

Ein Donut Truck aus Lego

Hier lag außerdem noch seit einer halben Ewigkeit dieses LEGO Donut Truck Set herum und irgendwie wollte das niemand bauen. Besser gesagt fand wohl niemand Zeit dazu. Bis diese Woche Handwerker bei uns einen neuen Heizkörper installierten und ich aus sicherer Entfernung derweil dieses Set baute. Das ist bereits unser dritter LEGO Food Truck. Es wird also Zeit diese gebührend zu präsentieren. Dafür habe ich ein kleines Holzregal erstanden. Das wird jetzt hier ebenfalls eine halbe Ewigkeit rumliegen bis mal wieder Handwerker im Haus sind und wir uns die Zeit vertreiben müssen.

Ein oranger Kater, der elegant auf einem grauen Sofa sitzt.

Weil wir alle etwas mehr Positivität brauchen, hier ein Bild von unserem Kater. Katzenbilder sollen ja helfen.

Bis dahin.
Alerta, alerta, antifascista! ✊

⬅ Vorheriger Beitrag
Ein Fischdieb, ein altes Spiel auf neuer Hardware und ein Angebot, das ihr nicht ablehnen könnt

Nächster Beitrag ➡
Alien: Echo