Nachtschicht im Minimarkt, Nachwuchs bei den Trekkies und mit dem Zug durch Indien
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Eine kurze Arbeitswoche geht zu Ende und wie wir heute beim Spazierengehen in der Hood erfreulicherweise feststellten hatte Nice Zeit wieder auf. Ich zelebrierte das mit einer Kugel Zimt Crunch. Wir glaubten den Laden schon verloren. Glück gehabt. Es kann ja gar nicht genug gute Eisläden geben.
Die Kalorien der Woche kamen diese Woche trotzdem nicht aus einer Eiswaffel sondern aus dem Tetrapak einer bekannten Hafermilchfirma, die jetzt auch die Geschmacksrichtung Popcorn anbietet. Holy Shittens ist das geil. Möchte ich nicht mehr missen und ich hoffe, dass das für immer ins Sortiment aufgenommen wird.
Was dieses Jahr an Spielen rauskommt ist absolut wahnsinnig und ich weiß noch nicht, wie ich das alles kaufen und vor allem spielen soll. Diese Woche entschied ich mich für InKONBINI, eine narratives Spiel in einem japanischen Supermarkt, wo ich die Nachtschicht übernehme, Regale ein- und umräume, Ware bestelle, kassiere und für die alltäglichen Probleme der Besucher*innen da sein muss. Der Gameplay Loop ist richtig gut und hat Spaß gemacht. Im Fokus stehen aber die Geschichten der Kund*innen und technisch waren mir diese Unterhaltungen leider eine Spur zu holperig implementiert. Wie bei vielen kleinen Spielen dieser Art in den letzten Jahren fehlt mir auch hier die Möglichkeit nach dem Durchspielen einfach weiter die täglichen Aufgaben im Konbini zu verrichten. Ohne nochmal die ganze Story zu erleben.
Weil die Switch 2 hier weiterhin oft wegen Tomodachi Life oder auch immer noch Pokémon Pokopia besetzt ist, habe ich wiedermal das Steam Deck entstaubt. Ursprünglich wollte ich ja jetzt schon längst an der Steam Machine spielen, aber da kam was dazwischen, weil Menschen lieber AI Slop generieren. Und warum wurde Sam Altman eigentlich immer noch nicht verhaftet!? Ich spielte also wieder am tragbaren Experimentierkasten, äh Steam Deck und verbrachte die Zeit lieber wieder in Star Trucker. Ich habe im Handheld Modus mittlerweile Settings für die Grafik gefunden, mit denen das Spiel einigermaßen stabil mit 30 Bildern pro Sekunde läuft und trotzdem noch gut aussieht. Nice.
Ich wollte auch mal wieder in Elite Dangerous reinschauen und das neue Schiff kaufen, das jetzt direkt für In-Game Geld angeboten wird, weil die Entwickler*innen wieder irgendwas verbockt haben (ich erkenne ein Muster), aber dann dachte ich: Warum? Nee. Da fliege ich lieber durch die Sektoren bei Star Trucker, schmuggle Gewürze und erfreue mich am Feuerwerk:

Immerhin kann ich morgen (vielleicht) schon mal den Steam Controller vorbestellen. Ich bin gespannt.
Am 3DS XL hatte ich diese Woche gleich zwei Street Pass Begegnungen. Einmal während einer Zugfahrt und dann am 1. Mai bei einem ausgedehnten Spaziergang zu zwei Demos und mehreren Veranstaltungen, vorbei an hunderten von grillenden Menschen. Sehr cool: Der erste Treffer spielte ebenfalls Animal Crossing New Leaf und so steht nun das erste fremde Haus zur Besichtigung in meiner Animal Crossing Stadt.

Bei Tomodachi Life haben der holographische Doktor der Voyager und Quark aus Deep Space Nine endlich ein Baby bekommen \o/ Das erste auf meiner Insel. Es ist ein Mädchen, heißt Morgan und naja, kommt ganz nach ihren Eltern. Ich hatte gehofft, dass man den Miis, ähnlich wie bei The Sims, noch länger dabei zuschauen kann, wie sie ihre Kinder großziehen, aber das geschieht bei Tomodachi Life in einer Collage, die bei mir seltsamerweise von Slurm gesponsert wurde. Ein Getränk aus Futurama, das ich selbst über den eingebauten Designer zum Spiel hinzugefügt habe. Das machte es nochmal surrealer.
In weiteren News haben Zelda und Link geheiratet, die sich jetzt liebevoll Zel und Moblin nennen. Ich bin gespannt wann sich hier Nachwuchs ankündigt und wie das in den Kanon der Reihe passt.
Zu Ende geschaut haben wir die Chernobyl Serie und obwohl ich es immer schwierig finde, wenn alle möglichen Nationalitäten von englisch sprechenden Schauspieler*innen gespielt werden, hat mir die Serie sehr gut gefallen.
Quasi direkt im Anschluss schauten wir die Dokumentation Tschernobyl 86 aus der ARD Mediathek und auch das war ob dem 40-jährigen Jahrestags der Katastrophe sehr lehrreich. Ähnlich der sehr guten Apollo 11 Dokumentation zum 50. Jahrestag der Mondlandung besteht auch Tschernobyl 86 nur aus Archivaufnahmen und verzichtet glücklicherweise gänzlich auf Kommentare von Menschen die dazu von damals erzählen.
Man sieht dabei auch sehr gut, wie sich die Chernobyl Serie an diese Archivbilder gehalten hat. Die Ausstattung und das Kraftwerk an sich sind da einfach sehr dicht am Original.
Der einzige Film, den ich diese Woche sah war The Darjeeling Limited von Wes Anderson. Weil er wieder bei Netflix aufschlug, wagte ich einen Rewatch und ich liebe den immer noch. Die drei Hauptdarsteller sind einfach wahnsinnig gut, die Art wie Bill Murray eingebaut wurde, ohne irgendwie relevant zu sein, ist ein kleiner Geniestreich und die Kamerafahrt durch den Zug am Ende ist und bleibt ein Meisterwerk. Zu gut.

Keine Angst, der Kater hat sich nichts gebrochen. Der schläft nur.
Bis dahin. Bleibt gesund.
Alerta, alerta, antifascista! ✊