Panik auf Funkotron!

Rewind 2024-20

Diese Fünftagewochen sind ja wirklich eine Zumutung. Gut, dass das nächste Woche wieder besser wird. Ich hoffe doch inständig, dass ich die Viertagewoche als Standard noch erlebe. In diesem konservativen Land aber wohl höchstens zitternd auf dem Totenbett. Schade. Der Ohrwurm der Woche geht an zwei Titel. Der eine lief immer dann, wenn ich gerade wieder aktuelle Nachrichten gelesen habe: Fucked with an Anchor von Alestorm. Der andere lief dann meistens in einer ruhigen Minute um wieder runterzukommen: Let’s Keep Dancing von Emilíana Torrini.

Wir haben die Fallout Serie zu Ende geschaut und sie gefiel mir im Großen und Ganzen ganz gut. Ich würde es aber jetzt nicht nochmal schauen und nehme Staffel Zwei dann wieder mit, einfach um im Büro mitreden zu können. Fallout 4 hatte ich vorsichtshalber schon mal aus dem Game Pass installiert, aber dafür gereicht, dass ich es auch mal starte, hat es bei mir nicht. Kann ja aber noch kommen.

Wir gucken ja viel zu wenig Filme, also hatte ich Mars Express als Pflichtprogramm auf unsere Abendplanung gesetzt. Er ist fantastisch. Ein tolles Cyberpunk Setting voller guter Ideen, die vereinzelt genau betrachtet wahrscheinlich gar nicht nicht mehr so weit weg sind. Wenn ich mir den Pseudo-KI-Kram in unserer Realität so anschaue, sollten wir mit dem digitalen Backup nach dem Ableben aber eventuell noch etwas länger warten, damit es auch ganz sicher funktioniert.

Nach dem Anschauen hatte ich direkt wieder Bock darauf Detroit: Become Human zu spielen, allerdings hätte ich viel lieber ein Mars: Become Human. Ich hoffe, dass hier vielleicht demnächst eine schöne Indieproduktion eben diese Lücke füllt.

Ich finde es übrigens richtig gut, dass dieser Film nur 90 Minuten geht. Sehr löblich in einer Zeit wo Filme fast regelmäßig 30 Minuten zu lang sind und der Stoff dabei einfach gestreckt wird.

Auf Apple TV haben wir die erste Folge von Dark Matter gesehen. Es machte erst einmal Lust auf mehr, muss mich in der nächsten Episode aber noch richtig rumkriegen. Erstklassig ist aber definitiv der Soundtrack von Jason Hill, den ich ja seit seiner Musik für Mindhunter sehr schätze.

Gespielt habe ich diese Woche sehr viel Sifu, was ich bereits hier beschrieben habe. Außerdem habe ich angefangen, die Cosmoteer Demo auf dem Steam Deck zu spielen. Leider startet das Spiel nicht mit Whisky am Mac, aber ich glaube, ich habe hier meine nächste Space Sim gefunden. Dazu also später mehr.

Zusammen mit Frau Donswelt rätselte ich dann noch einige Stunden in Chants of Sennaar und da haben wir ja beinahe wirklich einen absoluten Knaller verpasst. In einem Turm in der Wüste suchen wir nach Informationshäppchen, mit denen wir Schriftzeichen entziffern können, die uns dabei nach und nach die Geschichte der wunderschön minimalistischen Welt erzählen. Jede der fünf Etagen hat dabei eine eigene Sprache, und diese in die jeweilige anderen zu übersetzen zu müssen ist ein toller Clou und sorgt für das nötige Gehirntraining. Wir sind schon ganz heiß drauf, endlich weiterzuspielen. Genau das Richtige für dieses lange Wochenende.

Mehr oder weniger zufällig bin ich noch über den DLC von Heavenly Bodies gestolpert, von dem ich wie gewohnt nichts gewusst habe. Dazu gekommen es zu spielen bin ich aber leider nicht. Ich werde aber noch berichten, wie sich der neue Content im Vergleich zum großartigen Hauptspiel schlägt.

journal

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