Rewind 51
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Ich spürte eine starke Erschütterung der Macht in unserer Nachbarschaft. Irgendwas mit Fußball. Kein Plan. Damit habe ich nichts an der Kappe.
Nachdem wir die letzten zwölf Monate immer mal wieder überlegt haben, ob es denn jetzt vielleicht mal an der Zeit wäre, einen neuen Fernseher zu kaufen (wir waren noch ohne Full HD und ohne HDR unterwegs), haben wir diese Woche überraschend zugeschlagen, weil die Vorjahresmodelle jetzt bezahlbar sind. Da ich nie wieder einen Android TV haben wollte, weil mich das bei unserem Sony Bravia unendlich genervt hat, blieb nur ein LG Oled über. Und meine Fresse ist das 2024 immer noch ein Akt, den vernünftig einzustellen. Warum diese hässlichen „Bildverbesserer“ und viel zu hoch eingestellten Schärfewerte immer noch out of the Box eingeschaltet sind, kapiere ich nicht. Nachdem wir diese alle ausgestellt haben, konnten wir endlich das wahnsinnig gute Bild genießen, das dieses Gerät liefert. Ein Traum. Hat sich gelohnt.
Foto der Woche

Unsere fast selbst gemachten Ramen mit Shiitake und Lava-Ei, denn die waren richtig lecker. Nur fast selbstgemacht, weil das Dashi aus der Flasche kam. Da hatte niemand Bock drauf, das selbst zu machen.
Track der Woche
Ich habe diese Woche verhältnismäßig wenig Musik gehört. Als ich aber gestern vollgepackt mit dem Einkauf für die Ramen viel zu früh aus der Straßenbahn steigen musste, weil eine Antifa-Demonstration die Bahnstrecke blockierte und ich dann einfach mit den Genoss*innen mitgelaufen bin, weil diese Demo direkt vor unserer Wohnung endete, war ich in der richtigen Stimmung für Waving the Guns. Denn wenn die Antifa demonstriert sieht man vor allem viel Polizei. Musste also sein: M-I-Doppel-L-I-Dance.
Deep Rock Galactic Survivor
„Looking sharp, shooting sharper!“ Es lässt uns einfach nicht los. Die 100 Stunden haben meine Frau und ich in unserer gemeinsamen Urlaubswoche nicht geknackt, aber wir sind nah dran. 95 Stunden Spielzeit zeugen davon, wie gut uns Survivor immer noch gefällt. Alle 50 Cores haben wir gefunden. Die Waffen sind trotzdem erst alle auf Level Eins. Jetzt geht es damit weiter, die favorisierten Tools auf Level Zwei und höher zu bekommen. Ich freue mich drauf.
Astroneer
Irgendwie hatte ich mal wieder Bock auf Astroneer und nach dem Laden des letzten Spielstands auf dem Steam Deck gab es auch direkt etwas zu tun: Das Wanderer Outfit wurde nie freigespielt, obwohl ich alle Sonden auf allen sieben Himmelskörpern gefunden und gescannt habe. Das Internet meint, man solle einfach nochmal alle Sonden aufsuchen und erneut scannen. Irgendeine würde das Folge-Event dann triggern. Intelligentere Menschen hätten sich einen Marker bei den Sonden gesetzt. Ich musste sie wenig überraschend erneut finden. Egal. So hatte ich wenigstens etwas zu tun. Und immerhin wurde ich schon bei Nummer Sechs von sieben Möglichkeiten fündig. Es war quasi mein Glückstag.
Das Wanderer Outfit ist leider gar nicht so hübsch. Ich vermisse das Retro Outfit, das ich zu Zeiten des Early Access auf der Xbox bekommen habe. Leider ist diese Version mittlerweile absolut unspielbar und auch das neue Feature, das Speicherstände aufräumt und optimiert hat nichts gebracht. Es wird einfach echt Zeit für eine PS5/Xbox Series Version des Spiels.
Spider-Man: Miles Morales
Meine Tochter wollte The Last of Us spielen, daher hatten wir diese Woche zur Abwechslung ein PS Plus Premium Abo. Daraufhin habe ich mal in Miles Morales reingeschaut. Das wollte ich immer schon mal machen. Diese Art Spiele sind eigentlich nicht meins, weshalb es kaum verwunderlich ist, dass mein letztes Spider-Man Spiel Spider-Man 2 auf der PlayStation 2 war. Und so schwinge ich derzeit ab und an etwas ziellos durch Manhattan und prügele mich gelegentlich mit zwanzig Gegnern auf einmal. Nun gut. Es ist aber sehr hübsch.
Stranger Things
Nach langer Pause war unsere Tochter endlich wieder soweit, sich erneut ihrer Erstsichtung von Stranger Things zuzuwenden. Wir konnten auch schon wieder. Zweieinhalb Staffeln hatten wir bereits zusammen geschaut. Die ersten Folgen von Staffel Vier, besonders mit Eleven, fand ich wieder ganz schlimm. Das ist so übelstes Achtziger-Schema-F, dass es schmerzt. Der Rest war immer noch toll und nach wie vor gut zu bingen. Die letzte Folge haben wir uns mit ihrer Laufzeit von über zwei Stunden noch für die nächste Woche aufgehoben.
The Acolyte
Nachdem die Folge der letzten Woche mir mit ihren wahnsinnig tollen Laserschwert-Kämpfen ordentlich Honig um den Mund geschmiert hat, wurde ich langsam warm mit der Serie. Nach wie vor viel zu schnell vorbei mit diesem seltsam unpassenden 25 Minuten Comedy Format, aber naja. Es ist mir bei Star Wars ja eh schon fast alles egal, weil ich mit viel mittelmäßiger Kost übersättigt wurde.
Monkey Man
Wahrscheinlich war Produzent Jordan Peele der Grund, dass ich überhaupt Interesse hatte, das Regie-Debut(?) von Dev Patel zu gucken. Diese John Wick Filme ermüden mich in der Regel nach 40 Minuten und dem 27. Kopfschuss, aber Monkey Man war schon anders. Er ließ sich viel Zeit für den Protagonisten, war audiovisuell beeindruckend und dass wir es hier mal nicht mit einer perfekten Killermaschine zu tun haben, die aber trotzdem mit der Tür ins Haus fällt, gefiel mir auch richtig gut.
Views
Wir haben Marc-Uwe Klings neuestes Buch gelesen, respektive gehört und ich zitiere einfach mal faul meinen Lesetagebu.ch-Eintrag:
Die erste Hälfte fand ich großartig, dann dachte ich „WTF soll das denn!?“ und dann fand ich es überraschenderweise wieder ganz großartig. Das letzte Kapitel hat mir dann den Magen umgedreht und ich hätte es nicht gebraucht.
Wir lesen uns o7