Panik auf Funkotron!

Rewind 58

Wenn ich heute eins auf dem Japanischen Fest hier in der Stadt gelernt habe, dann dass ich wohl beim Thema Anime komplett raus bin. Keines der Cosplays konnte ich ansatzweise zuordnen. Gut, das ist jetzt nicht wild und sicherlich keine Träne wert, aber ich überlege, das vielleicht zu ändern und wieder mehr Anime in meine Watchlist aufzunehmen.

Ha, ha. Genau. Weil da ja sonst nichts draufsteht.

Weil ich zu introvertiert bin, um Cosplayer zu fotografieren gibt es hier nur Blumen als Foto der Woche:

Zwei Fotos: Links sind eine Menge gelber Blumen unter blauem Himmel zu sehen. Rechts zeigt eine Großaufnahme einer Blume mit einem Insekt in der Blüte.

Der Track der Woche

ist wohl Dove von Cymande. Natürlich weil es bei Bad Monkey lief und ich es seitdem nicht mehr aus dem Kopf kriege. Wurde übrigens von den Fugees gesampelt, deren aktuelles Konzert ich mir leider nicht mehr leisten möchte. Immerhin habe ich sie schon in den Neunzigern zusammen mit Das EFX und dem Rödelheim Hartreim Projekt(!) live gesehen, als nur eingefleischte ihre Musik vom Langspieler Blunted on Reality kannten, bevor sie mit The Score zurecht den Mainstream eroberten. Schade ist es trotzdem.

Arco

Das Schlimmste vorweg. Es ist total traurig, aber Arco ist mir einfach zu schwer. Auf dem Zahnfleisch und am seidenen Faden schlage ich mich von einem Kampf zum nächsten, brauche mindestes ein Dutzend Versuche, um gerade so zu überleben und versuche dann irgendwie wieder meine Lebensenergie aufzufrischen. Alles bei Arco ist immer genau am Rande des für mich Ertragbaren (Anm. der Red. Frau Donswelt: Es geht deutlich über diesen Rand hinaus!). Das stresst so unglaublich. Da kann ich mich gar nicht an dieser wunderschönen Grafik erfreuen und die Ideen richtig würdigen, die in die taktischen, rundenbasierten Kämpfe geflossen sind. Wenn es nämlich mal passt, wirkt das kluge Ausweichen und Kontern richtig gut. Leider muss es immer eine Schippe zu viele Gegner*innen sein und immer noch einen Nachschlag geben, wenn ich gerade mal ein Erfolgserlebnis hatte. Natürlich werden die Protagonist*innen auch nicht nach einem erfolgreichen Einsatz geheilt und damit es nicht langweilig wird, gibt es noch Geister, die alle rundenbasierten Regeln ignorieren und als kleine Zeitlimits beim Überlegen meiner Züge nerven.

Aber ihr kennt das: Ein Bosskampf macht euch so richtig fertig und wenn ihr es dann endlich geschafft habt, überkommt euch ein so richtig gutes Gefühl. Schön, ich persönlich kann da aber gut drauf verzichten und finde es so überflüssig wie ein fünftes Bein am Llama.

Overwatch

Ja, es hat mich wieder. Und ich bin sehr froh darüber, denn eins habe ich ehrlich gesagt richtig vermisst: Ein Online-Multiplayer-Spiel, in das ich ohne große Planung zwischendurch eintauchen und mit völlig fremden Menschen ein paar Matches spielen kann. Natürlich ohne Sprach- oder Text-Chat. Damit auch ja keine taktischen Züge möglich sind oder Mitspieler etwa vor nahender Gefahr gewarnt werden können. This is the way. Von meiner geistigen Umnachtung wirklich mal Tank oder DPS zu spielen habe ich mich mittlerweile auch wieder erholt und fügte mich wieder der mir angestammten Rolle als Heiler*in. Mercy oder Zenyatta it is.

Zero Zero Perfect Stop

Ein Playdate auf dem das Spiel Zero Zero Perfect Stop läuft.

Ich weiß gar nicht, ob ich schon was über dieses Spiel schreiben darf, aber soviel sei hier erwähnt: Dieses arcadige Densha de Go von Hunter Bridges, das demnächst im Playdate Katalog erscheint, ist eine Killer-Applikation für die gelbe Konsole mit der Kurbel! Ich spiele es seit ein paar Wochen als Beta-Tester und liebe alles daran. Es ist schwer, aber die Abschnitte sind eher kurz und die Runden muten so wie kleine Densah de Go Puzzle an. Optisch und akustisch ist es außerdem perfekt umgesetzt. Wenn ihr etwas für Zugsimulationen übrig habt, werdet ihr nicht an Zero Zero Perfect Stop vorbeikommen. Freut euch drauf!

Serien Round-up

Weil es bei uns wenig Neues gab und hauptsächlich neue wöchentliche Folgen geguckt wurden, kürze ich das hier mal ab: The Bear ist wieder absolut großartig. Sunny konnte sich mit der vorletzten(?) Folge wieder etwas retten, allerdings ist es dafür jetzt wohl zu spät. Und das Finale von The Lady and the Lake schieben wir nach der katastrophalen letzten Folge noch vor uns her. Aber jetzt aufgeben fühlt sich auch blöd an. Irgendwann. Zum Glück lieferte die dritte Folge von Bad Monkey auf dem Niveau der vorangegangenen Folgen ab und es ist toll, wieder eine Serie zu haben, auf die ich mich jede Woche freue.

Unsere Watchlist läuft derweil weiter über und ein Grund, warum wir nicht voran kommen, ist die Great British Baking Show, die hier auf Wunsch unserer Tochter (Anm. der Red. Frau Donswelt: Und der Ehefrau!) seit Wochen via einer US-VPN-Verbindung bei Netflix über den Schirm flimmert. Noel Fielding kann man halt schwer ignorieren. Verstehe ich ja.

Apropos Kulinarisches

Bild Squares

Meine Frau und meine Tochter haben mich mit meiner absoluten Lieblings-Droge überrascht: Squares. Ich konnte mich immerhin soweit zurückhalten, dass ich fast zwei Tage etwas von der Packung hatte. Lecker. Aber jetzt wird das nichts mehr mit der Bikinifigur, deren Deadline für den Sommer eh schon zweimal meinerseits verschoben wurde. Menno.

Wir lesen uns o7
Es sei denn, es kommt ein sehr heiß erwartetes Star Wars Spiel raus, das ich ununterbrochen zocken muss. Na ja. Ich darf ja wohl noch träumen.

journal

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