Panik auf Funkotron!

Rewind 64

Ich habe ob des anstehenden Stresses im Büro erfolgreich den Autopiloten angeworfen und der funktioniert erstaunlich gut. Ein Level-Up mehr und ich befinde mich auf Severance-Niveau. Ich hoffe, ich kann diesen Zustand bis Weihnachten und den verdienten Urlaub halten 🤞

Foto der Woche

Eine Nahaufnahme des LEGO-Sets zum Film Der Weiße Hai. Es zeigt den halb aus dem Wasser guckenden Hai und den Protagonisten, der gerade nicht hinschaut und den Hai erst gar nicht bemerkt.

Das LEGO Ideas Set zu der berühmten Szene aus dem Film Jaws ist großartig und diese Nahaufnahme, die ich mit der One Hour Photo App geschossen habe, gefällt mir besonders gut.

Tracks der Woche

Zwei Tracks habe ich diese Woche laufend in den Ohren gehabt. Zum einen verweilt dort Sylabil Spill, der mich erst vor kurzem mit dem Song Apate und jetzt mit Keil überraschte. Brett. Zum anderen geht mir das ganz schlimm gute Lied Fliegen von Verifiziert nicht mehr aus dem Kopf. Interessant, weil ich bei ihr normalerweise keine Schnittmenge bilden kann. Das Ding tut auf emotionaler Ebene aber genau richtig weh.

Kalorien der Woche

Eine Pfanne mit kochendem Chili sin Carne.

Warum habe ich eigentlich seit Ewigkeiten kein Chili mehr gemacht? Schließlich war das zu Omnivoren-Zeiten noch mein Signature Rezept. Komischerweise bin ich auch nie auf die Idee gekommen, eine vegetarische Variante mit Linsen zu machen, bis ich das Glück hatte diese Variation bei einem Freund zu kosten. Linsen funktionierten in meinem Kopf bisher irgendwie exklusiv in Curries. Ich habe das Ganze natürlich direkt nachgekocht und es war wieder sehr lecker.

You gotta catch them all, Zelda!

Screenshot aus dem Spiel Echoes of Wisdom. Prinzessin Zelda im blauen Kleid redet mit einem Dorfbewohner über das Slumber Dojo.

Meine Güte ist das gut! Ich erwartete lediglich einen spirituellen Nachfolger zu Link’s Awakening und bekam ein ganz großartiges Zelda Pôkemon. Ich bin bei den Goronen angekommen und erfreue mich weiterhin daran, die Fauna des Zelda-Ökosystems für mich kämpfen zu lassen. Auch top: Einige Amiibo schalten alternative Klamotten frei und die Tears of the Kingdom Zelda sorgte zu meiner Erbauung dafür, dass ich das Standard-Peach-Kleid gegen eine ordentliche Zelda-Robe tauschen konnte.

Japanese Rail Sim: Hakone ...

Blick aus einem Cockpit einer japanischen Straßenbahn auf die Strecke.

... ist durchgespielt und hat wieder richtig Bock gebracht. Ich hätte weiterhin lieber eine schöne digital modellierte Landschaft zum Befahren als schlecht gefilmte Eisenbahnstrecken, aber einer übersetzten japanischen Zugsimulation schaut man nicht zu weit ins Maul. Kurios: Als Bonus nach dem Durchspielen gibt es den View Mode, der mir erlaubt mich zurückzulehnen und die ganze Strecke wie damals nachts nach dem Feiern im TV anzuschauen.

Overwatch 2

Kurz bevor ich diese Zeilen schrieb kratzte ich das Level 70 der aktuellen Season an und ich denke, ich könnte es noch schaffen, diese auch zu beenden (Level 80). Natürlich habe ich den Battle Pass nicht gekauft und alles was ich gewinnen würde, wäre daher Genugtuung. Aber die kann ich auch gebrauchen. Leider klappt bis auf M(i)auga nämlich nichts mehr in meiner aktuellen Verfassung. Aber mit dem schaffe ich immerhin noch eine halbwegs ordentliche Performance, die mir nicht auf ganzer Linie peinlich sein muss. Ich hoffe nur, dass der arme Junge im nächsten Battle Pass endlich mal etwas vernünftiges zum Anziehen bekommt. Das ist ja kein Zustand.

Joker: Mon dieu!

Mein persönlicher Tiefpunkt des diesjährigen Kinojahrs scheint festzustehen. Der zweite Teil um den Batman Antagonisten waren 140 zäh in die Länge gezogene Minuten, die ich so schnell nicht verdauen werde. Ich weiß, was der Film sein wollte, finde aber, dass er das nicht ansatzweise gut hinbekommen hat. Nur weil es Comic-Figuren sind, müssen sie ja trotzdem nicht so flach gezeichnet werden. Aber ich wollte nicht mehr über Filme schreiben, die mir nicht gefallen haben, also schweige ich ab jetzt dazu.

Twilight of the Warriors: Walled In

Ebenfalls kein Meisterwerk, aber trotzdem künstlerisch wertvoll, ist dieser Martial Arts Film. Wie geht das? Nun, er basiert auf einer Literaturvorlage. Aber wartet ab, es kommt noch besser. Schließlich diente hier nicht etwa ein Roman der Inspiration sondern ein Sachbuch! City of Darkness ist ein Buch über die Kowloon Walled City mit Fotos und Texten über das Leben in der wildgebauten Trabantenstadt in Hong Kong, die in den Neunzigern abgerissen wurde. Videospieler*innen kenne die Stadt auch aus Shenmue und als romantisierte Vorlage für die Umgebung in Stray.

Update: Offenbar basiert der Film nicht auf dem Sachbuch, sondern auf einem chinesischen Comic des gleichen Namens. Hier gibt es weitere Informationen dazu. Sorry, mein Fehler.

In Twilight of the Warriors dient die Walled City als Unterschlupf für den Flüchtling Chan Lok-kwun, der Zuflucht in den dunklen Gassen der Stadt sucht und damit eine Reihe gewalttätiger Ereignisse ins Rollen bringt. Die Geschichte ist einfach, die Stunts und die Choreografie hingegen richtig gut und die Bilder der Stadt und die damit einhergehende Atmosphäre sind schlicht umwerfend. So nah war man der City of Darkness wohl nur, wenn man wirklich dort war. Wahnsinn.

Ranma 1/2

Da war plötzlich eine neue Netflix Anime-Serie zu Rumiko Takahashis Frühwerk Ranma 1/2. Und die ist mal richtig gut geworden. Es trifft den Humor der Vorlage ganz vorzüglich und ich bin sehr glücklich, hier jetzt wöchentlich eine neue Folge schauen zu können. In dem Zuge habe ich auch nochmal eine weitere Folge von ihrem Anime Urusei Yatsura gesehen. Habe ich als Manga ebenfalls geliebt, war mir in der Netflix Neuauflage aber dann deutlich zu gewollt stressig. Und siehe da, aber Episode Zwei wird auch die Serie besser und bei Episode Drei hatte ich bereits feuchte Augen vor Lachen. Das passt gut, wollte ich doch eh mal wieder etwas mehr Anime schauen.

Rings of Power

Wie sagt Paul Hollywood mit seinem wunderbaren britischen Charme so passend, wenn mal wieder eine Fotoschönheit auf dem Teller liegt, die aber nach nichts schmeckt: „It’s style over substance“. Das passt auch sehr gut zu den Ringen der Macht. Aber genau wie bei Kuchen reicht oft eine Doppelportion Sahne, damit es trotzdem noch halbwegs mundet. Die Zwerge waren meine Sahne und spätestens hier wird die Metapher seltsam also werde ich sie nicht weiter ausschmücken. Auch das Finale sah wieder unheimlich gut aus und tönte episch vor sich hin, während endlich all das eintraf, was mit einem Dutzend Zaunpfähle über zwei Staffeln alles so angeteasert wurde. Damit am Ende auch ja niemand überrascht ist. Aber schön sah es aus.

Alerta, alerta, antifascista! ✊

journal

⬅ Vorheriger Beitrag
Livesuit

Nächster Beitrag ➡
Rewind 65