Das Halloween Journal mit Geisterjäger*innen auf Konsole und im Fernsehen
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Wie zu dieser Jahreszeit im Büro üblich balanciere ich am Rande eines Burnouts durch die Woche. Brauche ich eigentlich nicht mehr und auch eine Vier-Tage-Woche macht es nur geringfügig besser. Also beruhige ich meine Nerven mit Videospielen und den Kalorien der Woche. Natürlich wieder mit Thai Basilikum Tofu oder mit indonesischen Spaghetti. Den Rest meiner Mahlzeiten habe ich, pflichtbewusst wie ich bin, wieder vergessen zu fotografieren.

Dafür gibt es mal wieder einen Track der Woche und das ist Das Letzte Gefecht von Spilif, die mich mit einem neuen Album überraschte, das sehr gut ist.

Auch sehr beruhigend für die Nerven ist das Zusammenstecken unseres ersten Rolife Booknooks. Wir haben sehr mit dem Erwerb eines solchen Sets gehadert, weil wir nicht wussten, wie filigran die Bastelei wohl sein würde. Als wir dann aber sahen, dass unsere Nichte ein Set nach dem anderen davon wegbaut, haben wir uns auch getraut. Sehr entspannend ist es und daher aktuell genau das richtige für mich. Zum Ende hin verlor ich etwas die Nerven, aber ich wollte es auch unbedingt noch für dieses Journal fertig bekommen. Sehr hübsch, finde ich.

An Halloween habe ich in der GameCube App auf der Switch passenderweise das Spiel Luigi’s Mansion gefunden und es quasi in zwei langen Sitzungen durchgespielt. Es war eine Premiere für mich, denn ich war nie so der Mario und Co. Spieler und habe mich zu der Zeit eher mit dem Neo-Geo und Japan-Importen für die PlayStation beschäftigt und am Game Cube nebenbei mal Wind Waker oder P.N.03 gespielt. Umso mehr Spaß hat mir das erstmalige Erleben dieses Spiels gemacht. So viel, dass ich mir direkt den zweiten Teil bei der Stadtbibliothek vorgemerkt habe. Ich habe Bock.
Das ist jetzt nach The Wind Waker auch schon das zweite Spiel aus der GameCube App auf der Switch, das ich durchgespielt habe. Funktioniert für mich sehr gut, diese App.

Außerdem freue ich mich sehr auf den Januar, denn Nintendo hat endlich etwas zu Animal Crossing angekündigt. Leider keinen neuen Teil, dafür aber ein Content-Update für New Horizons und ein Switch 2 Upgrade, das ich natürlich direkt vorbestellt habe. Zur Feier dieser News war die gesamte Familie also nochmal auf der Insel und hat sich, zusammen mit Stu, der sich am Strand wieder in die Besinnungslosigkeit gesoffen hat, für Halloween in Schale geworfen. Der Januar wird groß!
Auch Hitman habe ich auf der Switch 2 weitergespielt und damit erneut komplett beendet. Weil nichts so beruhigt, wie ein sauber ausgeführter Auftrag mit Agent 47. Und auch, wenn es nicht so gut läuft, macht es Spaß. Es gab ein Update, das quasi nochmal das gesamte Spiel neuinstallierte und ich bilde mir ein, dass es jetzt etwas besser läuft. Zumindest, wenn ich die Bildrate auf 30 Bilder pro Sekunde locke, was mir und vor allem meinen Augen sehr weh tut. Aber hey, es ist Hitman auf einem Handheld, der nicht wie eine alte Dampflock pfeift, wie es mein Steam Deck bei diesem Spiel tut.
Geschaut haben wir die fünfte Staffel der Slow Horses und die war wieder sehr super. Auch wenn mir hier anfangs die Umsetzung fürs Fernsehen nicht mehr ganz so gut gefallen hat wie die Bücher. Es hat sich aber gefangen und holte zum Ende hin wieder gut auf.
Auch die dritte Staffel The Diplomat haben wir zu Ende geschaut und natürlich endete diese wieder mit einem heftigen Cliff Hanger, mit dem ich wieder nicht gerechnet hätte. Das können sie. Wie auch alles andere, denn diese Serie ist einfach unglaublich gut.
Im Zuge des Kulturauftrags schauten wir Der Club der toten Dichter mit unserer Tochter und konnten ihr so ein großartiges Stück Film-Kultur näher bringen.
Im lokalen Programmkino schauten wir Bugonia, den neuen Film von Yorgos Lanthimos, der auf dem koreanischen Film Save the Green Planet! basiert. Holy Shittens war der gut. Stark gespielt von Emma Stone, Jesse Plemons und vor allem Aidan Delbis. Ich hoffe sehr letzteren in Zukunft noch öfter zu sehen. Nein, ich bin mir sicher, dass wir das werden.
Wegen Luigi’s Mansion wurde uns wieder klar, dass wir keinen der neueren Ghostbusters Filme kannten. Das haben wir korrigiert und Ghostbusters Afterlife geschaut. Oder Legacy, wie er zur Verwirrung auf Deutsch heißt. Fand ich super und gab mir genau das, was ich gerade sehen wollte.
Zu Ende gehört habe ich außerem noch das zweite Buch von Gareth Brown: The Society of Unknowable Objects. Ich liebe The Book of Doors von ihm und dieses Buch steht dessen Qualität in nichts nach. Als ich die Analogie zum aktuellen Zeitgeschehen gecheckt habe, ist mir die Kinnlade runtergefallen. Und im Epilog nochmal. Sehr guter Autor.

Weil der Kater gerade keine Lust auf eine Foto Session hat, gibt es diese Woche zum Abschluss dieses Bild, das ich letzten Sonntag auf einer Demo gegen die Aussagen des Zweite-Wahl-Kanzlers Merz schoss. Haltet durch.
Bis dahin. Bleibt gesund!
Alerta, alerta, antifascista! ✊