Panik auf Funkotron!

Der Ring, äh, der Sensor wollte gefunden werden

Ich wollte das Smart Home (über den Begriff lässt sich sicherlich streiten) etwas aufstocken und fand in einem schwedischen Möbelhaus neue Wasser-Sensoren im Sortiment. Ich bin paranoid genug, um ständig Angst davor zu haben, dass mal ein Schlauch nicht hält oder ein verstopftes Waschbecken überläuft. Oder die Nachbarn wieder irgendwas in den Ausguss kippen, so dass hier im Erdgeschoss eine Schaumparty über dem Abfluss im Bad gefeiert werden kann. Hatten wir auch schon. Also nahm ich zwei dieser Sensoren mit und legte sie jeweils im Bad und in der Küche aus. In letzterer wusste ich erst nicht so recht, wo ich sie ablegen sollte, entschied mich aber dann für den Spalt zwischen Küchenzeile und Kühlschrank.

Keine 24 Stunden später schreckte ich im Home Office hoch, weil ein Alarmton durch die Wohnung schrillte und mein iPhone mich vor einem Wasserleck in der Küche warnte. Na klar. Wohl eher Fehlalarm. so kurz nach dem Aufstellen. Das vermutete auch meine Frau, die ebenfalls vom iPhone auf der Arbeit gewarnt wurde. Auch unsere Tochter hat eine Warnung in der Schule aufs iPad bekommen. Wie es sich für Teenager gebührt, hat sie diese gewissenhaft ignoriert.

In der Küche bot sich mir allerdings dieses Bild und nein, es war tatsächlich kein Fehlalarm. Und nicht nur das. Das Wasserleck war auch noch exakt dort, wo der Sensor lag. Und eigentlich nur dort! Der Ablauf im Kühlschrank für dessen Kondenswasser war verstopft und es sammelte sich wohl schon einige Tage unter der Gemüseschublade. Bis es genau einen Tag nach dem Aufstellen des Gadgets überlief und aus dem Kühlschrank tropfte. Schöner Zufall.

Ein Wasser-Sensor in einer kleinen Pfütze Wasser am Fuß eines Kühlschranks.

Zumindest weiß ich jetzt, dass der Sensor sehr gut funktioniert.

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