Dungeon Mayhem
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Seit Jahren kaufe ich nun unregelmäßig meistens kleine, manchmal etwas größere Gesellschaftsspiele. Keins davon haben wir bisher gespielt. Das wollten wir nun ändern und planten, uns wöchentlich dafür zusammenzusetzen. Trotz verschwindend geringer Chancen, dass es zu solch einer Aktion kommt, haben wir es nun tatsächlich das erste Mal durchgezogen. Mit Dungeon Mayhem, einem Dungeon & Dragons Minispiel. Ursprünglich gekauft habe ich es, weil meine Tochter auch gerne D&D spielen wollte, unsere Gruppe allerdings schon voll war. Und es wirkte so, als wenn es zumindest ein kleines Trostpflaster sein könnte.
Tatsächlich, wie sich nun herausstellte. Mit der Spielweise von D&D hat es zwar rein gar nichts zu tun, aber es gibt vier verschiedene Helden, sehr gut gezeichnete Karten mit genau so viel Humor, dass es nicht cringe wirkt und ein tolles Regelwerk. Besonders die mitunter wahnwitzig langen Combos machen so richtig Bock. Wenn man auf der Geben-Seite und nicht auf der Nehmen-Seite ist, versteht sich.
Im Dungeon wird dabei nicht etwa nach Loot gesucht oder gemeinsam gegen Orks, Trolle und Drachen gekämpft, sondern alle gegen alle. Wer am Ende übrig bleibt geht als Sieger*in aus einer Runde hervor, die maximal 15 Minuten dauert. Genau mein Ding. Vor allem, wenn man ganz im Stil von Dungeon & Dragons jede Karte beim Ausspielen fantasievoll umschreibt. Ob der Natur des Spiels in unserem Fall natürlich nie ganz ernst.
Kann ich sehr empfehlen.