Rewind 55
| 5 min Lesezeit
Nachdem meine PlayStation 5 die Tage bei No Man's Sky ordentlich den Lüfter aufgedreht hat und mich an schlimme Zeiten mit der Turbine in der PlayStation 4 Pro erinnert hat, habe ich das Teil aufgemacht (geht ja wirklich relativ einfach) und traute meinen Augen kaum, was da für eine Staubschicht drin war. Da kommt der Staubsaugerroboter halt nicht hin. Ich wollte ein Foto machen und hier einfügen, aber dann habe ich Angst bekommen, dass ein Freund von mir, der regelmäßig all seine Konsolen penibel reinigt, das hier liest und nicht mehr mit mir redet 😅 Nachdem ich die Konsole von der Pest befreite war sie zu Glück wieder flüsterleise und damit sie sich nicht komplett vernachlässigt fühlt, habe ich diese Woche auch mal wieder Spielzeit mit ihr verbracht. Nämlich hiermit:
Die 14. Expedition von No Man's Sky
Ja, ja. Großspurig behauptete ich im letzten Rewind, dass ich geistig stark genug wäre, die aktuelle Expedition in No Man's Sky einfach links liegen zu lassen. Nope. Gestern Nacht um drei Uhr hatte ich die Hauptaufgabe am letzten Rendezvous Punkt abgehakt. Für nichts. Also für so ein Insekten Outfit. Boah. Egal. No Man's Sky bleibt für mich eines der wenigen Spiele, in die ich abtauchen und alles um mich herum vergessen kann. Im Großen und Ganzen war es dennoch keine tolle Erfahrung, denn die Aufgaben sind allesamt eher nervig als spaßig. Zwei habe ich sogar noch über, denn 6000 Naniten verdienen mache ich gerne nebenbei im Hauptspiel aber nicht so. Gleiches gilt für die vier Walker, die erledigt werden sollen. Entschuldigung? Habt ihr mal euer eigenes Spiel gespielt, Hello Games? Welle nach Welle an Drohnen wegballern, bis nach zwanzig Minuten mal so ein Walker vorbeispaziert ist nicht der Grund, warum Menschen nach acht Jahren noch No Man's Sky spielen. Ey!
So, jetzt kann ich endlich wieder in Ruhe kuriose Planeten entdecken. Und zwar nicht als Insekt sondern als Roboter mit eckigen Augen:

Rebel Galaxy Outlaw
Ende des Monats kommt Star Wars Outlaws und ich habe Bock. Richtig Bock. Also kam mir die Idee, die Zeit bis zu diesem Spiel noch ein bisschen in meiner Lieblings Space Sim zu verbringen. Ich wollte schon ewig mal einen neuen Run starten, auch wenn das keine einfache Aufgabe ist. Dann kam mir die Idee, die Story vielleicht erstmal links liegen zu lassen und mich auf das Space Trucking zu konzentrieren. Also habe ich ein paar Stunden damit verbracht, mit Protagonistin Juno Markev Waren von A nach B zu fliegen. Trucking Business as Usual halt. Und das macht immer noch so viel Bock. Das Fast Travel in diesem Spiel ist eines der besten dieser Art. Dadurch, dass nur innerhalb eines Systems abgekürzt werden kann und dynamische Animationen des Raumschiffes die Reise abbilden kommt trotzdem noch das Gefühl auf, ich würde selber fliegen. Schlicht perfekt.
Schade, dass Low Risk Handelsmissionen so rar gesät sind und mein Platypus, der Startfrachter im Spiel, schon irreparabel kaputt geht, wenn man sich beim Einstiegen an der Tür stößt. Aber hey. Alles andere an diesem Spiel ist immer noch so gut. Ich bleibe dran und spare auf ein besser gepanzertes Schiff. Richtig gefreut habe ich mich wieder über die Astroneer Figur, die bereits in meinem Cockpit stand. Immer noch meine Lieblings Kollaboration.

Thank Goodness You're Here!
Dieses neue Spiel von Panic sollte heute mein Sonntagsspiel werden. Ich hatte nur kurz am Erscheinungstag reingeschaut und schon gut gelacht. Genau mein Humor und sogar mit optionalem Dialekt als Untertitel! Leider kam Rebel Galaxy Outlaw dazwischen. Passiert. Hierzu also später mehr.
Kingdom of the Planet of the Apes
Nach dem großartigen Rise of the Planet of the Apes sind wir mit den Nachfolgetiteln nie warm geworden. Weil der vierte Teil nun überraschend schnell auf Disney+ erschien und wir aktuell eh händeringend nach Ultra 4K Dolby Vision Material für den neuen Fernseher suchen, haben wir diesen Film kurzerhand zur Samstagabend Unterhaltung erklärt. Und ich mochte den Anfang sehr. Bis die menschliche Protagonistin dazukam und es sich ein bisschen in generischer Belanglosigkeit verlief. Aber die Gesichter und die Mimik der Affen ist schon gut.
Sunny
Apropos Belanglosigkeit. Nach den tollen ersten beiden Folgen von Sunny plätschert es hier so seltsam ziellos und unstrukturiert vor sich hin, dass ich mich frage, was hier wohl schief gelaufen ist. Die emotionalen Beziehungen zwischen den Protagonist*innen scheinen auch gefühlt vor jeder Folge neu ausgewürfelt zu werden. Schade um das tolle Setting, den fantastischen Soundtrack und die tollen Schauspieler*innen.
Marcella
Vor Jahren haben wir mal die erste Folge dieser Serie geschaut und dann aus irgendeinem Grund nicht weitergeschaut. Das wollten wir jetzt korrigieren und sind voll drin. Wir sind gespannt, wie es hier weitergeht.
Wir lesen uns o7 Es sei denn ich vergesse das nächste Journal zu schreiben, weil ich ab Donnerstag nur noch SteamWorld Heist 2 spiele ❤️