Panik auf Funkotron!

Kleine Monster, riesige Exponate und neuer Sammelwahnsinn

Auch das zweite Kind ist diese Woche erwachsen geworden. Also gesetzlich. Ich hoffe, es bleibt wie die Eltern im Geiste für immer kindlich und verspielt.

Ich wollte an dieser Stelle des Rückblicks eigentlich mein erstes Eis aus der Eismanufaktur um die Ecke einsetzen, aber aufgrund eines Wasserschadens gab es dort wieder keins. Nichtmal Wassereis. Bumm Tiss.

Aber: Ich konnte diese Woche durchgehend mit dem Fahrrad ins Büro fahren \o/ Endlich! Mein Körper weiß gar nicht, was los ist.

Der ausgestellte Schädel eines Tyrannosaurus Rex.

Auf Wunsch des Geburtstagskindes ging es diese Woche einen Tag nach Berlin, wo wir das Naturkundemuseum besucht haben und beeindruckende Exponate wie ein riesiges Brachiosaurus-Skelett und einen gewaltigen T-Rex Schädel angeschaut haben.

Links: Nacho-Teller mit viel Käse und Schnittlauch. Rechts: ein Smashburger mit Bezond Patty und Pommes im Hintergrund.

Die Kalorien der Woche waren der Nacho-Teller, mit dem wir bei der Flucht von der Geburtstagsparty zu Kola und Radler auf uns selbst angestoßen haben. Kann man bei solch einem schönen Anlass ja ruhig mal machen.

Außerdem habe ich in Berlin den besten Veggie Burger gegessen, der mir je untergekommen ist. Es ist nämlich so: Ich fand immer schon, dass Burger überbewertet sind. Unpopular Opinion, ich weiß. Aber dann kam vor über zehn Jahren George Motz daher und erklärte uns den Smash Burger: Das Hack auf die Grillplatte/Pfanne knallen und ganz dünn zusammenpressen. Es ist ein Game Changer, denn der Geschmack des dünnen Patties ist viel intensiver. Mittlerweile ist der Smash Burger in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird an jeder Ecke angeboten. Nur nicht so oft als vegane Variante. Diese Woche habe ich aber endlich den bisher besten veganen Smash Burger gegessen, den ich sogar als perfekt bezeichnen würde. Wahnsinn.

Die spärlich eingerichtete Behausung meines Dittos von Innen. Auf dem Bett schläft ein Bisasam.

Pokémon Pokopia ist raus und auf der Rückseite der Packung steht ein Warnung der USK, die ich so noch nicht gelesen habe: Druck zum Vielspielen. Ja, bitte! Und holy shittens ist diese Warnung nötig. Koei/Tecmos Dragon Quest Builders Formel, also eine gute Schaufel Minecraft trifft auf Pokémon, Animal Crossing und Viva Piñata. Jeder einzelne dieser Titel lädt zum Vielspielen über hunderte von Stunden ein. Auweia. Und es ist richtig gut. Riesige Gebiete, so viel zu bauen, enorm viel zu sammeln und ein Ditto, das als kopierter Trainer eine ganz, ganz großartige Protagonist*in ist. Ich weiß schon, was ich im nächsten Urlaub ausschließlich mache.

Derweil wächst die Sammlung von Spielen für meine neue Lieblingskonsole, den Nintendo 3DS, weiter an. Might & Magic: Clash of Heroes ist ein richtig tolles Puzzle-Rollenspiel mit wunderschöner Pixelgrafik und ausgelöst von Pokopia wurde ich auf die Nintendo DS Version von Viva Piñata aufmerksam. Ich freue mich schon sehr, beide Spiele ausführlicher anzuschauen. Im Videospielladen vor Ort liebäugle ich außerdem schon seit einigen Tagen mit Etrian Odyssey IV, aber das ist mir mit 40 Euro noch etwas zu teuer.

Als hätte er davon gewusst, dass ich irgendwann mal sehr viel Spaß mit einem 3DS habe, hält unser Fernsehtisch drei genau richtig hohe Fächer für eben diese Spieleboxen parat. Die gilt es also über die nächsten Jahre zu füllen. Sofern mein Interesse hier nicht abebbt. Aber davon ist aktuell noch nichts zu spüren und ich habe mit der Hardware jetzt schon mehr gespielt als mit allen meinen Retro Handhelds zusammen. Weswegen ich mich von letzteren wohl auch trennen werde. Irgendwie muss ja die neue Sammlung finanziell kompensiert werden.

Ein Foto der kleinen Sammlung gibt es noch nicht, weil einige Boxen der erschwinglichen Spiele in einem desolaten Zustand sind und erst von mir restauriert werden müssen. Ersatz liegt aber bereits hier und die Cover-Dateien habe ich auch schon für den Neudruck vorbereitet.

Resident Evil Requiem haben wir diese Woche beendet und ich fand es super. Im letzten Drittel gab es doch noch mehr Leon Action mit Endzeit Flair und herrlich miesen Hollywood One-Linern. Als jemand, der erst wieder zur Serie zurückgefunden hat, war diese Mischung genau richtig. Der Keller war mir zu gruselig, aber vielleicht habe ich das in ein paar Wochen vergessen und wage nochmal einen zweiten Durchgang.

Mit dem erwachsenen Kind haben wir im Zuge des Kulturauftrags Das Schweigen der Lämmer gesehen. Geht immer noch. Die Watchlist wächst derweil weiter an, aber Videospiele verhindern aktuell, dass wir diese abbauen können. Lediglich eine Folge Sakamoto Days schaute ich im Zug. Quasi als Methadon, weil die Baby Assassins Serie leider echt nicht gut ist. Das tut weh und ich hoffe, dass Sakamoto diese schmerzende Lücke irgendwie füllen kann.

Oranger Kater mit verträumten Blick in die Kamera.

Bis dahin. Bleibt gesund.
Alerta, alerta, antifascista! ✊

journal

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