Schmerzhafte Nostalgie mit Gradius, Notizen eines Amateur-Baristas und eine nicht bloß pragmatische Beziehung
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Gerade geht mein Steam Deck nicht mehr an. Pünktlich zur Preiserhöhung des 1TB Modells auf Tränen in die Augen treibende 920 Euro. Gutes Timing würde ich sagen.
Ich habe diese Woche mein Ebike Eco-Modus Projekt fortgeführt und bin 100 Kilometer gefahren. Mit einer Akku-Ladung. Dieser Modus ist also nicht nur gut für den Körper sondern auch für den Geldbeutel. Wenn ich die Hälfte der Kilometer im Automatik-Modus geschafft habe, war das schon ungewöhnlich. Blöderweise habe ich mich diese Woche auch in ein Vello verliebt, das mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Vielleicht wird das unser nächstes Jobrad, wenn das Viktoria in 18 Monaten in Rente geht. Das entscheidet sich unter anderem beim ersten Date, das ich mir unbedingt mal hier im lokalen Fahrradladen in Form einer Probefahrt machen muss.
Edgar Wasser hat eine neue EP rausgebracht und ich find's geil und verteile das Prädikat Album der Woche.

Die Kalorien der Woche waren in dieser leckeren Halloumi-Tomaten-Reis-Pfanne mit Paprika-Ampel und Kichererbsen. Und das war wahrscheinlich sogar gesund. Verrückt.
Ich habe Pragmata beendet und verdammt, war das gut. Und ja, der Verdacht, dass jemand bei Capcom Lust auf einen inoffiziellen Lost Planet Nachfolger hatte, bestätigte sich zum Ende des Spiel nochmal mehr. Weshalb ich sagen muss, dass Pragmata auf dem besten Weg ist, mein Spiel des Jahres zu werden. Und es ist mein drittes Capcom Spiel, das ich dieses Jahr durchgespielt habe. Mein einstiges Lieblingsstudio scheint wieder den Weg in mein Herz gefunden zu haben.
Auf dem Gameboy Advance hat jemand ein Black Label Patch für Gradius Advance herausgebracht. Eine Aktion, die ich wahnsinnig lustig fände, würde ich beim Spielen nur nicht wahnsinnig werden. Wie sehr ich den immer wieder ertönenden „Start“-Sample nach dem Ableben bereits nach wenigen Minuten verteufelt habe, ey. Das Schlimme ist, dass es krass nostalgisch auf mich wirkt. Der üble Schwierigkeitsgrad, die tolle Chiptune Musik, die fiesen Rücksetzpunkte. All das erinnert mich an Spielestunden mit Freunden, wo wir abwechselnd versucht haben kackschwere Spiele gemeinsam zu meistern. Und vielleicht ist das die Herangehensweise, die hier zum Erfolg führt. Ich bleibe dran.
Auf dem 3DS habe ich in Animal Crossing New Leaf endlich das Café gebaut. Und staunte nicht schlecht, als mir Barista Brewster nach ein paar Tagen anbot, dort für ihn zu arbeiten. Indem ich versuche die Wünsche der Kund*innen möglichst perfekt umzusetzen. Die Sache hat aber einen Haken. Man kriegt nur stückweise Infos zur ihren Vorlieben, was die Bohnen, die Menge an Milch, sowie den Zucker angeht. Und hier kommt ein weiteres Feature des 3DS ins Spiel, das ich bei heutigen Konsolen vermisse: Die Game Notes. Wechsle ich von den Spielen nämlich ins Home Menü der Konsole, kann ich diese Notiz App aktivieren, woraufhin ein Screenshot des parallel laufenden Spiels geschossen wird, zu dem ich mit dem Stylus Notizen festhalten kann. Ich feiere diese Idee so.

Und ja, New Leaf entpuppt sich mit jedem Tag mehr zu meinem Lieblings Animal Crossing. Würde der 3DS irgendwann als Retrokonsolen App auf der Switch landen, hoffe ich, dass New Leaf da ebenfalls aufschlägt. Ich würde dort gleich nochmal anfangen.
Es gab eine neue Expedition bei No Man’s Sky und nein, ich mag keine Expeditionen mehr in No Man’s Sky. Angespielt habe ich sie trotzdem und dann hat es mich wieder gepackt. Bis in der dritten und letzten Phase der Community Aspekt meinen Flow stoppte. Sechs Prozent waren hier erst erreicht. Und es könnte nicht langweiliger sein, diese Zahl zu erhöhen. Drei Sorten arg öder Missionen, in den ich jeweils zu einem Planeten gebeamt werde, wo ich und andere Spieler*\innen ein paar Wellen Popcorn Gegner in Form von Raumschiffen oder Drohnen erledigen muss. Auf einer Skala von Eins bis Zehn macht das so wenig Spaß, dass ich nicht mal die Skala sehen kann. Schade.
Wir haben das Finale der fünften Staffel For all Mankind geschaut und ich war nicht immer mit der Art, wie diese geschrieben wurde, einverstanden. Und ich hätte mir auch nicht vorstellen können, wie sie sich für ein plausibles Finale da wieder rausmanövrieren könnten. Aber ich muss sagen, dieses Finale, wie auch schon der spektakuläre Landeanflug in einer der vorangegangenen Folgen, versöhnte mich wieder mit der Staffel. Ich hoffe aber, dass für Staffel Sechs ein paar Figuren weniger anstrengend werden. Und ist Toby Kebbells Miles Dale eigentlich der Alexander Hamilton in dieser Interpretation des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs? 😅
Parallel lief ja auch Star City an, das Spin-off aus russischer Sicht. Ich bin gespannt wie sich diese Serie schlägt und wie lange ich es aushalte, dass alle Englisch sprechen.
Der Herr Kaschke hat auf Mastodon den Gorilla aus dem Sack gelassen und unser gemeinsames Projekt ARC8 Raiders geleakt. Ein PICO-8 Demake des Spiels ARC Raiders. Allerdings mit etwas anderem Ansatz. Dazu aber bald mehr 🙂

Bis dahin. Bleibt gesund.
Alerta, alerta, antifascista! ✊
P.S.: Gerade ging das Steam Deck nach mehreren harten Resets wieder an. Glück gehabt.