Drei Handvoll Zelda, ein verkleidetes Astroneer und ein Business-Kasper mit toller Stimme
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Ich überlege gerade, was ich abseits von Videospielen in der vergangenen Woche gemacht habe und mir fällt nichts ein. Ergo war es eine sehr gute Woche 😄 Leider fällt das Journal dann auch vergleichsweise knapp aus.

Meine Kalorien der Woche waren das Signature Dish meiner Frau, die ihre Reisplätzchen diese Woche etwas variiert hat. Anstatt von Bratensoße gab es die Pilze mit japanischer Mayonnaise und das war sogar noch besser.
Mein Track der Woche ist Axolytl F weil der Flow und die Stimme so großartig mit dem fantastischen Beat harmonieren. Lief die Tage in Dauerschleife und wird das auch noch eine Weile weiter tun.
Das vorherrschende Thema der Woche war The Legend of Zelda. Denn ich habe auf dem 3DS XL erstmals A Link Between Worlds angefangen und es hat mich direkt gefesselt. Ich habe die ersten drei Dungeons durchgespielt und vielleicht ist es jetzt schon mein Lieblings Top-Down Zelda. Die 3D zu 2D Mechanik ist grandios und die Idee, dass ich die Extrawaffen leihen kann und mir diese wieder abgenommen werden, wenn ich alle Herzen verliere, finde ich auch gut und abwechslungsreich.
Weil man nie genug Zelda haben kann, startete ich außerdem mit Twilight Princess. Das habe ich damals auf dem Game Cube durchgespielt, aber ich konnte mich an nichts mehr erinnern. Mein zweiter Durchlauf zur Auffrischung findet nun auf dem Steam Deck statt, wo ich den nativen Dusklight Port des Spiels installiert habe. In wunderschöner Optik in hoher Auflösung am TV und mit smoother Bildrate. Das sieht spektakulär gut aus. Und mir war gar nicht bewusst, wie sehr Ôkami von Twilight Princess inspiriert war. Und wie sehr ich schon wieder Bock auf den Capcom Klassiker habe, weil ich jetzt Twilight Princess spiele. Kommt definitiv als nächstes dran.
Überraschenderweise gab es sogar auf dem 3DS ein Twilight Princess Spiel, womit die Zelda Ménage à trois perfekt war. Allerdings nur als Picross Variante. Und weil ich noch nie Picross gespielt habe, fand ich die Idee hier einzusteigen irgendwie passend. Und naja. Es ist halt Picross.
Dann habe ich gesehen, dass es von Starseeker bereits eine Network Test Demo gibt und nachdem ich kurz entzückt aufgeschrien und das Spiel installiert habe, machte sich schnell Ernüchterung breit. Es ist halt Astroneer nur mit anderen Spieler*innen und weniger üblem Permadeath, weil ich im Falle meines Ablebens ja nur die Sachen verliere, die ich während der Expedition bei mir trage. Einmal erfolgreich zurückgebrachte Dinge werden sicher im Stash verwahrt und können mir nicht mehr weggenommen werden. Eine Stunde später kam mir die Erkenntnis, dass es genau das ist, was ich wollte und ich zockte mir im Network Test die Finger wund. Verdammt ist das gut. Wenn man Astroneer mag.
Auf Netflix haben wir Legends durchgeschaut. Eine Mini Serie über die ersten verdeckten Ermittler des britischen Zolls im Kampf gegen Heroin am Ende der Thatcher-Ära. Das war sehr gut gespielt und durchaus spannend erzählt.
Ich habe diese Woche Disrupting the Game von Reggie Fils-Aimé ausgehört und hatte auf interessante Nintendo-Geschichten gehofft. Die gab es auch, aber viel zu oft verrannte sich das Buch dazwischen in aufgequollenem Business-Kasper-Berater-Quatsch. Ich mag aber seine Stimme und konnte es daher gut hören. Dazu demnächst nochmal mehr in einem separatem Blog Post.

Bis dahin. Bleibt gesund.
Alerta, alerta, antifascista! ✊