Schnelle Shinkansen, das Schemata-Debakel und ein Schlagzeug
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Eine angenehme Woche mit drei Arbeitstagen geht zu Ende. Daran könnte ich mich auch gewöhnen. Den Brückentag habe ich im Büro verbracht und war damit in der Minderheit, weshalb auch wenig bis gar nichts zu tun war. Auch mal schön. Den Freitag Abend zelebrierte ich mit Freunden erneut im Hiscore und ich kann gar nicht oft genug betonen, wie toll ich es finde, dass wir hier in Hannover so eine großartige Arcade haben. Der letzte Besuch war noch nicht lange her und trotzdem standen da wieder Automaten, die ich noch nicht gesehen habe. Vor allem über Rad Mobile von Sega habe ich mich sehr gefreut. Und Kuriositäten wie den Armdrücken-Automat Arm Champs mag ich natürlich auch. Offenbar gibt es den in Europa nur zweimal. Hier und in einer Kneipe in Irland. Nice. Dieses Mal konnte ich auch eine Aime-Karte ergattern und durfte bereits meine ersten Wacca Hiscores auf selbiger speichern. Mal sehen, wo ich die in Zukunft noch so einsetzen werde. Am Ende haben wir uns fast mehr mit dem Besitzer und Vereinsmitglieder*innen unterhalten als dort zu spielen aber genau deswegen geht man ja auch dahin: Um gemeinsam in Erinnerungen einzutauchen. So oder so.

Am 1. Mai hat sich eine Gruppe junger Musiker vor unserem Fenster aufgebaut und dort mit wechselnder Besetzung wirklich den ganzen Tag alles von Jazz bis Dixie gespielt. Wahnsinnig gut. Leben wo andere hinkommen um Musik zu machen. Dafür liebe ich Linden.
Apropos Musik: In Dauerschleife lief diese Woche neben dem endlich erschienenen Bawrs Album von Fatoni, Juse Ju und Edgar Wasser auch ein Track vom neuen Kool Keith Album: DAW ist genau mein Jam.
Gespielt habe ich weiterhin vor allem Star Trucker, allerdings wollten sich dort die letzten Missionen für die Story einfach nicht triggern. Ein Blick ins Steam Forum des Spiels zeigt zumindest, dass das ein bekanntes Problem ist und ich hoffe auf einen baldigen Patch. Ich würde die Story ja schon gerne noch durchspielen. Sei es drum. Ich habe trotzdem weitergespielt. Mache ich halt weiter das virtuelle Konto voll mit Geld, damit ich mir auch ganz sicher ein eigenes Apartment leisten kann, wenn dieses Feature ins Spiel gepatcht wird.
Ansonsten hatte ich nach wie vor Lust auf mehr Weltraum. Ein erneuter Versuch Spaß in Everspace 2 zu haben schlug abermals fehl, weil es neben den Kontrollschemata für First Person Shooter und für Racing Games leider keines für Space Games gibt. Gut, das kann ja mal passieren, dass man da den Überblick verliert. Also habe ich passend zum 4. Mai nochmal Star Wars: Squadrons installiert. Weil es im Game Pass ist, dieses Mal auf der Xbox. Da kann ich nochmal schön alle Story Achievements abstauben. Leider ließ sich bis gestern kein Quick Match starten, weil die Mindestanzahl von Spieler*innen nicht zusammen kam. Schade, ein paar Runden online zu spielen hätte mir durchaus Spaß gemacht. Jetzt hoffe ich ein bisschen darauf, dass es die Rogue Squadron Spiele von Factor 5 vielleicht in die Switch 2 GameCube Collection schaffen 🤞

Auf dem Playdate bin ich am ersten Run in Ribbit Rogue gescheitert, aber weil es so eine tolle Idee ist, wie dieses Spiel funktioniert, war es sicherlich nicht der letzte Versuch. In diesem Roguelike Deck Builder sammele ich nämlich keine Karten sondern Würfel, die ich dann im Kampf mit der Kurbel ausrolle und so ihre, je nach Würfelseite verschiedenen, Attribute einsetze. Genial.
Nur kurz angespielt habe ich Despelote, das in den 2000ern in Equador spielt und bei dem sich alles um Fußball dreht. So sehr, dass es sogar eine abstrakte Version von Dino Dinis Kick Off ins Spiel geschafft hat und das hat mich direkt in eine Wolke von Nostalgie gehüllt. Ich habe, abgesehen von Kick Off auf dem Amiga und Ted Lasso absolut nichts mit Fußball am Hut, aber ich freue mich schon sehr darauf, dieses Spiel weiterzuspielen.
Auf Netflix haben wir angefangen The Residence zu schauen. Eine sehr witzige Murder Mystery Serie im Weißen Haus mit grandioser Besetzung und tollem Humor, die wie das geistige Kind der Knives Out Filme wirkt. Ganz dicke Empfehlung, falls ihr das nicht eh schon mitbekommen habt.
Wir blieben auf Netflix und schauten dort noch das ganz frische Sequel des 50 Jahre(!) alten Films The Bullet Train. Schöner japanischer Katastrophenfilm mit Anleihen von Speed, aber eben im titelgebendem Shinkansen. Gute Effekte und trotz der Überlänge durchgehend unterhaltend. So sehr, dass ich an eine alte Spielidee von mir zum Thema Shinkansen erinnert wurde und mich noch am selben Abend hinsetzte, um diesen Prototypen zu bauen:

Dazu aber später mehr.
Auf dem Rad habe ich diese Woche außerdem das Hörbuch Water Moon von Samantha Sotto Yambao ausgehört, das mir gut gefallen hat. Ich bin jetzt nicht der größte Fan von Büchern, bei denen Protagonist*innen aus unserer Welt in eine andere geworfen werden, aber diese Geschichte um Hana, die in ihrem Pfandhaus das Bedauern von Menschen ankauft, hat das sehr kurzweilig erzählt. Mochte ich.
Und noch eine großartige Entdeckung aus dem Feed Reader: Dirk hat auf seinem Blog geditherte 1-Bit Bilder eingeführt und ich bin sehr, sehr neidisch darauf! Richtig schöne Idee.
Bis dahin.
Alerta, alerta, antifascista! ✊