Panik auf Funkotron!

Speranza in 8Bit, magische Bücherregale und der Himmel über Belfast

RGB30 mit unserem Spiel ARC8 Raiders, einem D20 und dem ausgedruckten PICO-8 Cartridge.

Vor ein paar Monaten kam Herr Kaschke auf mich zu und fragte, ob ich nicht Lust hätte mit ihm ein Demake von ARC Raiders als Inventar Management Spiel zu basteln. Fand ich geil und Ende der Woche haben wir ARC8 Raiders auf die Welt losgelassen. Ich bin damit sehr zufrieden. Vor allem, weil das Balancing des vielleicht ersten Inventory Management Extraction Auto Battler gar nicht so einfach war. Wenn ihr Lust auf ein paar Runden habt, könnt ihr es hier spielen. Den großartigen Soundtrack zum Spiel gibt es auf der Bandcamp Seite von Herr Kaschke.

Die vier Pilot\*innen in Hauler64 beim Abhängen in einer Bar. Bei einem ändern sich laufend die Klamotten.

Und nach einem Gamedev-Projekt ist ja bekanntlich vor einem Gamedev-Projekt, also arbeite ich schon fleißig am nächstem Update für meine Space Sim Hauler64. Ich nenne es das „Hauling in Style“ Update, denn endlich könnt ihr euch auf Raumstationen umziehen. Ich pixel gerade noch wie wild an diversen Outfits für das bald erscheinende Update.

Mein Track der Woche ist das aus der Zeit gefallene Buy More Glocks von Qwel and Nightwalker. Auch wenn ich es sehr verwerflich finde, dass ich alle Tracks außer diesem einzeln kaufen kann. Weil ich leider auch nur diesen Track vom Album geil finde. Naja.

Ein Teller Pad Krapao und noch einer im Hintergrund.

Die Kalorien der Woche kamen aus Mimis Thai Kitchen, wo wir seit gefühlt unendlich langer Zeit mal wieder zum Essen vorbeischauten. Natürlich um mein Lieblingsessen Pad Krapao mit Tofu zu essen. Das ist schon wahnsinnig gut dort.

Ich habe bei Twilight Princess diese Woche lediglich einen Dungeon geschafft und auch bei A Link Between Worlds bin ich gerade so ins Upside Down, äh, nach Lorule gekommen.

Grund dafür ist Librarian: Tidy Up the Arcane Library! auf dem Steam Deck. Ein ganz fantastischer Zeitfresser, bei dem ich 3072 Bücher, die bergeweise in der magischen Bibliothek auf dem Boden herumliegen, wieder korrekt in die Regale einsortieren muss. Ein Spiel, wie für mich gemacht. Ich ziere mich noch etwas, die magischen Unterstützungen zu nutzen, weshalb ich für 700 korrekt eingeräumte Bücher bisher schon acht Stunden gebraucht habe. Es sieht also so aus, als hätte ich noch eine Weile Spaß mit dem Spiel.

Starseeker ist erschienen und nach dem für mich durchaus positiven Eindruck des Network Tests wurde ich im finalen Release recht schnell von der Realität eingeholt. Eine Stunde stemmten die Server erfolgreich das Multiplayer-Aufkommen, bevor ich mich nicht mehr einloggen konnte. Das wurde die Tage danach und mit dem ersten Patch besser, aber dann war es der Grind, der mich zunehmend abschreckte. Auch die aggressive Fauna macht es nicht besser, denn außer wegzurennen bleibt mir bei einer Konfrontation leider nichts übrig. Ich finde es ja gut, dass es keine Waffen gibt, aber vielleicht hätte man die Tiere dann auch einfach eine Spur zurückdrehen sollen. Es erstaunt mich immer wieder, wie schlecht die Entwickler*innen von Astroneer offenbar die Demografie ihrer Spiele kennen. Diese Ahnung hatte ich bereits bei den letzten großen Astroneer Updates und bei Starseeker wird es nochmal deutlicher. Ich bleibe aber trotzdem dran und System Era treu. Vielleicht lohnt es sich ja.

Meine Frau hat diese Woche Pikmin 4 beendet und fand es ganz großartig. Ich bin hin- und hergerissen, ob ich hier auch noch einsteigen soll, aber wenn ich im Moment eins genug habe, dann sind es Videospiele, die ich gerne weiterspielen will.

Bei Netflix habe ich Achtsam Morden angefangen, weil ich was suchte, was ich alleine schauen konnte wenn meine Frau nicht da ist. Und weil sie das Buch zur Serie damals sofort wieder weggelegt hat, nachdem der Protagonist sein Kind bei der Kollegin abgegeben hat, um sich mit seinem Verbrecherboss Mandaten zu treffen, passte das doch ganz gut. Ich hielt wesentlich länger durch und habe die Serie erst weggelegt, als der Protagonist sich einen Dieselverbrenner gekauft hat und einen vermeintlich coolen Burn gegenüber einem Elektroautobesitzer ausgeteilt hat. Ich glaube aber eh nicht, dass da viel von hängenbleibt.

Außerdem haben wir die erste Staffel von How to Get to Heaven from Belfast, ebenfalls auf Netflix, beendet. Das kommt irgendwie aus dem Umfeld der Derry Girls Verantwortlichen und auch, wenn es mich in der Mitte kurz verloren hat, war ich aber Ende wieder dabei. Hat mir unterm Strich dann doch sehr gut gefallen, mit tollen Protagonistinnen und einer großartigen Bronagh Gallagher als Antagonistin.

Wir wollen schon seit zwei Wochen unbedingt drei, vier Filme gucken, aber irgendwie ist die Zeit nie passend dafür. Ich hoffe, dass sich das nächste Woche ändert.

Kater, der auf einem Stoff-Shiba-Inu schläft.

Bis dahin. Bleibt gesund.
Alerta, alerta, antifascista! ✊

journal

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