Panik auf Funkotron!

Tierische Touristen, Japan in den Siebzigern und ein Klavierunfall

Irgendwann diese Woche öffnete ich wie jeden Morgen die Startseite des Guardian und musste sie sofort wieder schließen. Schreckliches und Dämliches brauche ich gerade echt nicht und werde mich die nächsten Wochen wieder mehr auf Good News Quellen konzentrieren. Sonst wird man ja verrückt, bei all der Dummheit, die gerade wieder über unseren Planeten schwappt.

Immerhin: Ich konnte am Donnerstag und Freitag endlich wieder mit dem Rad ins Büro fahren \o/ Das war auch mal wieder nötig. Also das Radfahren.

Ich flüchtete mich die meiste Freizeit der Woche in die Spieleentwicklung und habe das Kodoku-Update von Tiny Ronin) fertig gestellt. Jetzt mit mehr Optionen, mehr Modi und mehr Fröschen. Kann ich also mit meinem Geheimprojekt weitermachen und ja vielleicht sogar mit meiner Space Sim.

Links eine Pizza, rechts ein Teller Pizzabrot.

Die Kalorien der Woche waren eine Pizza mit Veggie Hack, Mais und Barbecue-Soße, sowie das Pizzabrot, das ich aus dem übrig gebliebenen Teig gemacht habe.

Die Switch 2 Edition von Animal Crossing ist da und zeitgleich gab es ein großes Content Update. Und ja, das neue Hotel auf der Insel ist im Grunde genommen nichts anderes als der Home Designer DLC aber: Dass dann wirklich Gäste auf die Insel kommen und dort auch herumlaufen, ist schon eine schöne Idee und frischt das Spiel nochmal etwas auf. Schade nur, dass Nintendo ein 4K Upgrade lieber war als eine angenehm flüssige Bildrate. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und halte die Masse an Spieler*innen, die 4K auf der Switch 2 sehen wollen für verschwindend gering. Und Animal Crossing war eh schon eines der am besten aussehenden Switch-Spiele. Aber gut.

Eine Arcade, in der mein Avatar an einem Automaten spielt. Man sieht außerdem noch weitere Automaten, Pinball-Tische und einen Dartautomaten. Im Vordergrund schaut Poppy, das Eichhörnchen, in die Kamera.

Mit Poppy haben wir außerdem eine neue Bewohnerin auf unserer Insel und was baut man einem Eichhörnchen, das gerne Dirndl trägt, für ein Haus? Genau, eine Arcade!

Aktueller Stand meiner zubereiteten Kochrezepte in New Horizon: 72 von 141, weil wir herausbekommen haben, dass man mit dem Kappa auf Inseln fahren kann, die in der anderen Hemisphäre liegen und genau dort haben wir begehrte Meerestiere für weitere Rezepte gefunden.

Zwischendurch habe ich immer mal wieder Cyberpunk 2077 gespielt, aber Holy Moly ist das schwer, wenn man Feuergefechten aus dem Weg gehen will. Remote Hacking, Stealth und Überredungskünste (mit drölf mal neu laden pro Minute) machen durchaus Spaß. Ich merke aber schon wie mir lautloses Kopfgeldjagen in den Straßen von Night City mehr Spaß macht, als die eigentlichen Missionen. Wie immer bei diesen Open World Spielen.

Kurios: Wie kann es einem großen Entwicklerstudio wie CD Project Red eigentlich passieren, dass ich fünf (!) mal Continue klicken muss, um nach dem Start des Spiels auf der Switch 2 endlich im Spiel zu sein!? Das ist doch völlig bekloppt.

Bei unserem Fargo Rewatch geht es zügig voran und wir sind bereits über die Mitte der zweiten Staffel hinaus gekommen.

Ebenfalls bei Netflix haben wir Asura angefangen. Eine richtig tolle japanische Serie um vier erwachsene Töchter, die jede für sich und alle zusammen so ihre Alltagsprobleme haben. Tolles Setting Ende der Siebziger und durch die Bank tolle Schauspieler*innen.

Bei Mubi habe ich den aktuellen Film von Quentin Dupieux gesehen. The Piano Accident gefiel mir, wie alle seine letzten Filme, vor allem deswegen, weil er wieder so zurückhaltend klein wirkte. Eine Handvoll Schauspieler*innen, eine Kuriosität im Mittelpunkt und in diesem Fall sogar noch eine Kritik am Thema Video Content Creator. Genau mein Ding. Und mit 88 Minuten auch noch in idealer Länge.

Ausgelesen habe ich diese Woche den 15. Band von Yakuza goes Hausmann. Wie immer leise vor mich hin kichernd. Herrlich, wie viele regelmäßig wiederkehrende skurrile Figuren es mittlerweile in diesem Manga gibt. Die Tochter vom Boss ist ja meine Favoritin und die hat wieder ordentlich Page Time im neuen Band.

Drei LEGO-Kinoplakate an der Seite des LEGO Palast Kinos.

Das Kino in unserer umgebauten LEGO Stadt Brickdale brauchte mal ein neues Programm, also haben wir neue Kinoplakate aufgehängt. Fokus waren hier nicht unbedingt die Filme sondern das, was vom Angebot an Bildmaterial im Netz am besten aussah.

Der nächste Schritt meiner digitalen Unabhängigkeit von Big Tech war ja der Neuaufbau einer Musikbibliothek, die wieder mir gehört. Ich hatte nie wirklich viele MP3s, weil mir das Digitalisieren immer viel zu mühsam war. Daher war der Fundus im Backup entsprechend übersichtlich. Das selbe gilt für in Bandcamp gekauften Alben. Aber trotz der überschaubaren Menge an Anfangsmaterial scheitere ich schon an ersten Hürden: Beides in eine App zu bekommen, ohne die Musikbibliothek dann nur lokal zum Beispiel auf dem iPhone zu lagern. Navidrome bietet sich da an und da es eine Anleitung bei Uberspace gibt, wie dieses zu installieren ist, denke ich, dass das auch klappen könnte. Aber will ich meine Musik wirklich bei Uberspace liegen haben? Vielleicht klappt das ja auch mit einem der Raspberry Pis, die hier noch so rumliegen. Habe ich aber gerade noch keine Lust, damit rumzuexperimentieren. Ich hoffe, das ändert sich im Laufe der Woche.

Immerhin habe ich mit Qobuz eine Streaming-Plattform gefunden, die auch Alben verkauft, die nicht bei Bandcamp angeboten werden. So muss ich in Zukunft nicht ohne meinen Mazzy Star Lieblingslangspieler auskommen.

Eingerollter Kater auf Cord

Bis dahin. Bleibt gesund.
Alerta, alerta, antifascista! ✊

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