Nostalgisches aus Battlefield und Samurai Shodown sowie eskalierende Eskorte
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Zwei von drei Wochen im Büro mit Skeleton Crew zur Urlaubszeit gerade so überlebt. Und den halben Sonntag verschlafen, weil ich wohl immer noch nicht ganz gesund war und mein Körper einfach alles ignoriert hat, weil muss ja. Dadurch fällt auch dieses Journal wieder etwas knapper aus. Noch eine Woche, dann kehrt hoffentlich wieder Normalität ein.
Das Wochenende habe ich nach der Woche dann auch eher ruhig am Schreibtisch verbracht und mich mit Gamedev abgelenkt. Mein 20. PICO-8 Spiel wird ein von Spider-Man inspiriertes Spiel sein und soweit läuft es schon ganz gut. Natürlich prokrastiniere ich damit nur die Fertigstellung meiner Space Trucking Sim Haulers, wo noch immer das Onboarding für neue Spieler*innen auf der To-do Liste steht. Da brauche ich allerdings noch etwas mehr Motivation um das anzugehen. Ansonsten ist das Spiel eigentlich fertig. Ich habe schon eine Idee, wie ich das für alle Beteiligten (inklusive mir als Entwickler) einigermaßen easy und zugänglich umsetze. Muss ich nur endlich mal anfangen.

Es gab viel leckeres Essen aber Energie dieses zu fotografieren war nicht über. Daher beschränken sich die digital festgehaltenen Kalorien der Woche auf ein leckeres Focaccia aus einem kleinen italienischen Café im Nachbarstadtteil. Dazu gab es Cannoli mit weißer Schokolade. Not worth the calories, würde meine Tochter sagen. Ich bin weiterhin noch auf der Suche nach leckeren Cannoli.
Gespielt habe ich diese Woche überraschend wenig. Ein paar erfolglose Runden Wildgate, ein kleiner, ebenfalls wenig von Erfolg gekrönter Abstecher in Battlefield 2042 nach der durchaus sehr gut inszenierten Battlefield 6 Premiere. Das lag auch daran, weil der TV und die Xbox die meiste Zeit besetzt war. Meine Frau und unsere Tochter spielten dort sehr ausgiebig Tales of the Shire, was mir technisch zwar echt zu mager läuft, aber durchaus ein echtes Hobbit-Spiel zu sein scheint. Cozy as feck und abenteuerlustige Tuks müssen definitiv draußen bleiben. Vielleicht starte ich das auch noch, wenn sich der Trubel um das Spiel hier etwas gelegt hat. Zu dritt an der selben Konsole zu spielen ist dann doch etwas ungünstig.

Apropos Battlefield: Während der Präsentation und einem kleinen Chat Austausch zum Thema Battlefield mit @Redmaker erinnerte ich mich an die Zeit, wo ich meine Freizeit fast ausschließlich in Battlefield 3 verbrachte. Und dort Dog Tags mit den Gamertags von anderen Spieler*innen jagte. Die konnten mit dem Messer abgeschnitten und gesammelt werden. Mein Ziel war es dort nur kulinarische Gamertags zu ergattern. Was für eine herrlich unbeschwerte Zeit das gewesen sein muss! Ich suchte kurz im Archiv, fand noch die Seite, die ich dazu damals online stellte und wollte sie euch hier nicht vorenthalten. Das werde ich wohl in Zukunft wieder aufleben lassen müssen. Auch wenn ich nicht glaube, dass ich nochmal ernsthaft Fuß in einem Battlefield Spiel fassen könnte. Aber wer weiß. Olympischer Gedanke und so. Dabei sein ist doch alles.
Auf dem Steam Deck habe ich mir noch in einer ruhigen Minute die Demo von Easy Delivery Co. angeschaut und bin hin und weg. Ein Lieferwagen Spiel in PlayStation 1 Optik in einem düsteren und verschneiten Örtchen, wo ich als Katze den Bringdienst mache. Liebe es und kann es kaum erwarten.
Geschaut haben wir die neuen Folgen von Poker Face (tolle Cameo von Method Man ❤️) und die ganz fantastische neue Folge von Strange New Worlds, bei der wieder Jonathan 'Riker' Frakes Regie geführt hat und der Regler für Humor auf Anschlag stand. Ich liebe das ja sehr, wenn sich Star Trek nicht ganz ernst nimmt. Total meins.
Ich finde übrigens immer noch, dass trotz des Warp-Antriebs und Beam-Technologie der eigentlich Fortschritt bei Star Trek der ist, dass der Computer immer genau das macht, was von den Benutzer*innen verlangt wurde und nicht bloß wie Siri ein Lied von Britney Spears oder Pur spielt, was Meilen weg von dem ist, was man sich eigentlich gewünscht hat. Muss schön sein in dieser alternativen Zukunft.
Auch einen weiteren aktuellen Film haben wir geschaut: Companion mit Sophie Thatcher aus Yellowjackets und Jack Quaid aus Lower Decks hat mich sehr gut unterhalten und folgte einer steil verlaufenden Eskalationsspirale. Sowas mag ich ja und wenn dann noch durch die Bank gute Schauspieler*innen beteiligt sind, macht es natürlich umso mehr Spaß.
Weil Frau und Kind diese Woche wieder ein Overwatch Esport Turnier schauten, wurde ich neidisch und fragte mich, wann eigentlich die EVO 2025 stattfindet. Jetzt, stellte sich heraus und ich schaltete pünktlich zu der Top 8 der Samurai Shodown Spieler ein, die sich ein Stelldichein in Las Vegas gaben. Herrliche Nostalgie für mich als begeisterter Samurai Shodown II, III und IV Spieler. Vor allem wegen der Custom Controller, die da zur Schau gestellt werden.

Ein Fight Stick ohne Stick aber mit Buttons als D-Pad!? Verrückt. Ich habe das aktuelle Spiel direkt wieder auf der Switch 2 installiert und wollte mir da online ein paar ordentliche Packungen abholen. Ich merke schon wie der Beat’em-up Jieper wieder hochdreht. Und Samurai Shodown läuft super auf der Switch 2. Kaum noch Ladezeiten und leider auch kaum noch Spieler*innen online. Durchgespielt habe ich es mit meinem Favoriten Genjuro heute aber trotzdem nochmal. Macht immer noch Bock.
Durchgelesen und durchgehört habe ich diese Woche ein älteres Buch, das wohl in den Sozialen Medien viral gegangen ist und über das ich nur von meiner Tochter erfahren habe. I who Have Never Known Men war richtig gut. Die deutsche Ausgabe ist lange vergriffen und französisch kann ich nicht, also las und hörte ich die englische Ausgabe. Ganz große Empfehlung und ein großes Fragezeichen, warum davon noch niemand eine Verfilmung anstrebte.
Konsumiert habe ich es, wie im letzten Journal angekündigt, mit der Readest App, die auch beim Vorlesen einen einigermaßen guten Job gemacht hat. Dummerweise scheitert sie komplett am eigentlich dafür vorgesehenen Buch, dass ich danach anfing: Space Trucker Jess ist so gut wie nicht damit auf dem Fahrrad zu hören, weil die TTS Mechanik nach jeder wörtlichen Rede eine seltsam lange Pause einlegt. Schade. Und dafür das Epub dann vorher noch durch einen LLM-Optimizer für TTS-Stimmen zu jagen, geht mir dann schon ein bisschen zu weit. Dann lese ich es lieber weiter anstatt es zu hören.
So bleibe ich erstmal bei Libro.fm wenn es um die Unterhaltung auf dem Weg zur Arbeit auf dem Rad geht.

Bis dahin. Bleibt gesund!
Alerta, alerta, antifascista! ✊