Panik auf Funkotron!

Rewind 2024-17

Trügerisch lugte gestern kurz die Sonne raus. Natürlich nur, damit ich unachtsam meine Winterklamotten in den Schrank hänge würde. Nee, glaube ich nicht dran. Während ich diese Zeilen schreibe, sind es draußen angeblich 18 Grad. Der Himmel ist aber dunkel bewölkt. Ich bleibe skeptisch. Wie gut, dass es Bildschirme gibt!

Dort habe ich diese Woche vor allem Taxinaut weitergespielt. Ich würde lügen, würde ich sagen es hätte mich nicht maßlos demotiviert, als ich auf einen trostlosen Planeten strandete und meinen Taxiklon in den Tod schicken musste, um wieder in der Zivilisation zu starten. Aber ich habe mich erneut aufgerafft, war von da an vorsichtiger und habe mich langsam aber sicher hochgearbeitet. Mittlerweile habe ich mehrere interstellare Taxiflüge hinter mir und bin jedesmal wieder heile nach Hause gekommen. Ich konnte mir sogar endlich ein eigenes Raumschiff kaufen, denn das Startschiff ist einfach nicht hübsch. Na gut, nichts in diesem Spiel ist hübsch, aber ein bisschen besser ist es jetzt schon. 30.000 Vudu musste ich dafür hinlegen. Uff! Jetzt heißt es erstmal wieder weiter für die Miete arbeiten, und vielleicht widme ich mich dann auch mal einer Kampagne. Ich spiele Taxinaut übrigens über Whisky am Mac. Es läuft da um einiges besser als über das Steam Deck am Monitor. Ein kleiner Tipp, solltet ihr euch auch entscheiden, Taxinaut eine Chance zu geben (ja!): Kauft die Version bei Itch. Da hat Mosgrom, der Entwickler, mehr von, ihr besitzt die digitale Datei und einen Steam Code gibts außerdem noch dazu.

Neben Taxinaut habe ich mir auch das neue Spiel von Klei (Don't Starve, Mark of the Ninja) angeschaut, das die Tage im Early Access gestartet ist. Rotwood heißt es und bedient ganz klassisch das Rogue Like Genre. Ähnlich wie bei Cult of the Lamb durchstreife ich hier einen Wald, um Lichtung für Lichtung von Gegnern zu befreien und dann jeweils Upgrades oder Geld zu bekommen. Auch Händler*innen leben im Wald und unterstützen mich gegen Bezahlung bei meinem Vorhaben, den Mittel- und Endboss zu erreichen. Optisch ist Rotwood der Hammer. Wunderschöne 2D-Animationen bei Monstern und Held*innen tragen hier viel zur Motivation bei. Den ersten Waldboss habe ich gestern noch besiegt. Der zweite Abschnitt war aber alleine kaum noch zu bewältigen. Gut, dass bis zu vier Spieler*innen on- oder offline zusammen hacken und ballern können. Ballern? Ja, denn ich habe mich aktuell auf die Kanone eingeschossen, die mit richtigem Timing nachgeladen werden muss. Ich liebs. Mein Ersteindruck ist jedenfalls fantastisch. Ich bin gespannt, was da noch kommt und wie es sich im Online Multiplayer spielt, was ich später noch weiter testen werde.

Notiz am Rande: Bei Hitman World of Assassination kam ich meinem Ziel, 2024 alle Elusive Targets zu erledigen, einen Schritt näher. Der Censor starb gestern überraschend auf einer Gartenparty im beschaulichen Whittleton Creek. Am Grillfleisch lag es aber nicht.

Shogun ist zu Ende und hat uns sehr gut gefallen. Vor allem das Ende war großartig und vielleicht werde ich jetzt doch nochmal das Buch in englischer Sprache lesen. Wie ich so lese, hat sich die Serie ja wirklich sehr dicht ans Originalmaterial gehalten. Auf meiner Jahresbestenliste wird sie sicherlich sehr weit oben stehen.

Bei unserem Rewatch von Die Brücke sind wir fast mit der dritten Staffel durch. Und da geht es erstmals bergab. Nervige Mütter, die Sturzentwicklungen beim Charakter von Protagonist*innen auslösen ist so ein Trope, das ich noch nie wirklich nachvollziehen konnte. Auch die neue Chefin, die so extrem mies fernab jeglicher Rationalität geschrieben wurde, macht es nicht besser. Der Fall ist aber dennoch interessant und Sagas neuer Partner Henrik sorgt für weiterhin hohes Niveau. Immerhin. Ein Blick ins Archiv zeigte mir auf, dass mich nichts davon beim ersten Anschauen der Staffel gestört hat. Da hat sich mein Anspruch im Laufe der Jahre wohl etwas weiterentwickelt.

Bei Dinner Time with David Chang kannte ich abermals keine der Gäst*innen, aber dieser Pete Holmes sorgte für eine ausgesprochen tolle Dynamik in der Folge. Zu essen gab es zum zweiten Mal veganes. Sehr vorbildlich und teilweise optisch sehr lecker.

Kein Ohrwurm, aber mein Track der Woche, war diese Mal sicherlich der Remix von Dance of the Yi People aus dem Sleeping Dogs Soundtrack, den ich mir als fünf Minuten lange Dauerschleife in meine Mediathek geladen habe. Für Momente bei der Arbeit, wo ich irgendwas stumpf durchziehen muss. Und davon gab es diese Woche leider einige. Funktioniert immer.

journal

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