Panik auf Funkotron!

Zwölf Eimer Wasser, eine Kugel Vanille und 28 Jahre später

Der heutige Tag startete blöderweise mit einem verstopften Abfluss hinter unserer Küchenwand. Es lebe die Wohnungsgenossenschaft, die auch sonntags rangeht, wenn wir die Notfallnummer wählen und nochmals vielen Dank an den Handwerker, der Notdienst hatte und innerhalb einer Stunde bei uns aufschlug, nicht aufgab und den Abfluss im dritten Anlauf wieder freilegte. So langsam gingen uns nämlich die Handtücher aus. Ich weiß jetzt auch, dass T-Stücke in Wasserrohrsystemen doof sind und kenne ein, zwei Flüche mehr. Nice.

Damit fiel leider auch der geplante Besuch des Flohmarkts um die Ecke sprichwörtlich ins Wasser. Ich hatte gehofft, dort noch ein paar 3DS Schnäppchen machen zu können. Schade.

Wir belohnten uns stattdessen mit Eis von der dritten von drei Eismanufakturen in Zufußentfernung und die Vanille von Frioli teilt sich nun den zweiten Platz mit der Vanille von Nice Zeit, kommt aber für mich nicht an die von Birne & Beere ran. Und die ist sogar vegan.

Es leben außerdem Mazzy Star, die mich mit ihrem Track Fade into you nach solchen Aktionen immer wieder centern. Lief heute auf Dauerschleife und ist damit ganz objektiv mein Track der Woche.

Bei Pokémon Pokopia ist endlich mein Spirit Animal aufgetaucht: Snorlax oder Relaxo, wie er hierzulande heißt, wollte sich einfach nicht blicken lassen. Das Errichten eines zweiten Habitats hat ihn aber letztendlich erfolgreich auf meine Pokopia-Insel gelockt.

Auf dem 3DS spielte ich mich, nach einigen erfolglosen Versuchen den Hard Modus von Ketsui zu meistern, bei Tomodachi Life warm. Donnerstag kommt die große Version und ich habe irgendwie total Bock darauf Tamagotchi-Miis dabei zuzusehen, wie sie Rollmöpse verkaufen und andere seltsame Dinge tun.

Außerdem habe ich Ace Combat 3D auf dem 3DS gestartet und das ist verdammt gut. Schub und Bremse auf den Schultertasten ist jetzt bei diesem Handheld vielleicht nicht die einfachste Belegung, aber ich gewöhne mich dran. Parallel bin ich auch noch ein paar Missionen in der überraschend guten Switch-Version des siebten Teils geflogen und ich freue mich schon sehr auf den bereits angekündigten nächsten Titel in der Reihe.

Das Leaderboard der Ur-Version von Akai Katana. Meine Score von 86 Millionen mit dem zweiten Schiff steht auf Platz 23.

Ich trainiere weiterhin täglich meine Hand-Augen-Koordination mit Shmups, vorrangig mit Akai Katana. Und dort stieg ich diese Woche in der Novice Leaderboard Liste mit 87 Millionen auf den 23. Platz. Darüber freue ich mich sehr. Ich komme jetzt eigentlich fast immer in die fünfte Stage, aber da wird es unangenehm. Ich bleibe dran, denn ich fühle, dass dieses Training sehr gut für mich ist.

Zwei Filme haben wir diese Woche geschaut. Wie angekündigt musste ich beim Kampf nach dem Treffen mit dem Orakel in Matrix Reloaded die Augen ob des grauenhaften CGI-Slops zusammenkneifen, aber die Tanzszene in der Höhle und der Highway haben mich wieder mit dem Film versöhnt.

Zum zweiten Mal nach dem Kinobesuch schauten wir 28 Years Later und den finde ich nach wie vor richtig stark. Und ganz so schlimm wie beim ersten Mal fand ich jetzt auch die letzten drei Minuten nicht mehr. Immer noch unnötig, aber nicht mehr so schlimm.

Am Receiving End des Navidrome Servers spielte Nautiline den dritten Strike und flog vom iPhone, als es diverse Songs bloß noch als weißes Rauschen wiedergab. Eingesprungen ist jetzt Substreamer. Eine App, die mit schönem UI besticht und der leider das praktische Auto Caching von Nautiline fehlt. Was ich allerdings auch für deren Probleme verantwortlich mache. Immerhin kann ich bei Substreamer mit einem Klick meine favorisierten Songs herunterladen und das reicht mir erstmal für unterwegs.

Links mein Lexaloffle Konto, rechts mein neuer Pixelavatar im Grafikeditor von PICOTRON.

Bei Picotron, der Fantasiekonsole, in der ich meine Space Sim Hauler64 geschrieben habe, wurde diese Woche das zukünftige Lexaloffle Online angekündigt. Finde ich aufregend und ich brauchte dafür einen Avatar, bestehend aus 16 x 16 Pixeln. Den habe ich mir direkt im Grafikeditor von Picotron selbst erstellt und ich denke, ich werde ihn jetzt wohl überall im Netz benutzen.

Kater, der mit dem Kopf seitlich auf dem Sofa liegt und in die Kamera schaut.

Bis dahin. Bleibt gesund.
Alerta, alerta, antifascista! ✊

journal

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